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Die ultimative Speck-Show

Ich bin nicht dick. Ich war es nie.

Nur in den Schwangerschaften nahm ich mehr zu, als es Frauen erlaubt ist. Man erlaubt Menschen, deren Körper aktuell einen neuen Körper produziert, so bummelige, sozialadäquate 9 bis 12kg Gewichtszunahme. Abweichungen sind wahlweise „Die Alte hat so krass gehungert. Das arme Baby“ oder „Krass zugelegt, die Wuchtbrumme. Der arme Mann.“ Nun, ich habe einmal 35 Kilo und einmal 38 Kilo zugenommen. Ich wünsche ich könnte heute sagen, es wäre ein stiller FUCK YOU Protest gegen gesellschaftliche Normen gewesen, aber es war nur ein gigantischer Kater. Ihr kennt das Gefühl, wenn man unbedingt einen Döner oder eine Pizza mit Käserand essen muss, damit man halbwegs klarkommt? Es verfolgte mich 9 Monate lang. Danach stillte ich gefühlt 24 Stunden täglich kleine, hungrige Larven bis zu deren Milchkoma. Das zehrt. Und meine „Veranlagung“ tat mir den Gefallen, dabei nicht nur Nerven sondern auch die Kilos freizugeben. Lucky me. Lobpreisung war mir stets sicher, dafür, dass ich "ja gar nicht aussehe, als hätte ich zwei Kinder“. Meine Fuckability war also zur Beruhigung der Gesellschaft wiederhergestellt und alle konnten beruhigt schlafen gehen. 

Aber wisst ihr, wer noch immer nicht beruhigt schläft? ICH. Weil das Internet, die Petitionen und die Gesetze voll sind von Jugendschutz, von Aufklärung über die schlimmen Folgen von Nikotinabusus und von Alkoholabhängigkeit. Schwangere Frauen finden sich durchgestrichen auf Weinflaschen. Rauchen in Kneipen und Bars ist weitgehend verboten. Schlimme Bilder von halbtoten Zombies, abgetrennten Gliedmaßen und weißen Horroraugen auf Zigarettenschachteln finden sich auf Augenhöhe meiner Kinder an der Kasse im Supermarkt. Und das ist gut so. Aber wir lassen völlig ungerührt unsere Kinder, unsere Töchter und Söhne, an Zeitschriftenregalen vorbeigehen und sie im Zweifel für 1,90€ eine frauenverachtende Scheisse im Magazinformat kaufen, dass ich mich frage: Haben wir eigentlich noch alle Latten am Zaun?

 

„Horrorbauch“, „Schenkelschande“ „Speckshow“, „Bauchblamage“, „Zellulitedrama“ und „Reiterhosen“. Das ist seelischer Missbrauch. Big time.

Ich bin nicht dick. Ich war es nie. Mit 15 habe ich mich ein Jahr lang gefragt, ob Salz Kalorien hat. Hat es nicht, deswegen kippte ich ein bisschen davon auf die Tomate, die ich mir an dem Tag erlaubte. Ich war Leistungssportlerin, fünf mal die Woche trainierte ich. Beim täglichen Waldlauf lief ich schneller als die anderen um danach noch Zeit zu haben, ein bisschen zu kotzen, bevor ich im Ziel war. „Nichts schmeckt so gut, wie sich dünn sein anfühlt“ sagte Kate Moss damals. Und ich glaubte ihr. All das war erst wirklich vorbei, als sich mein Körper nach den Schwangerschaften neu regelte, mein Körpergefühl völlig neue Rahmenbedingungen kennenlernte und es mir seitdem komplett an allen Streifen am Arsch vorbeigeht, ob ich in eine 27er Jeans reinpasse, oder nicht. Vielleicht einfach weil ich weiß, wie mein Körper nach einer Geburt aussah. Wie eine wunderschöne Beutelratte mit matratzengrossen Damenbinden wandelte ich im OP Hemd durch die Kinderstation und fühlte mich dabei sowas von Badass, dass ich vor Stolz platzte. Ich hatte einen Menschen gemacht und ihn durch eine viel zu kleine Öffnung ins Leben gepresst. Ganz allein. Soviel Schokolade kann ich gar nicht fressen, soviel Marathons kann ich gar nicht laufen, dass Glück und Stolz diesen Endorphinkick auslösen könnten. Aber das war nur mein Weg. 

Wir regen uns darüber auf, dass Väter weder Windelgrößen noch Schuhgrößen der Kinder kennen, und trotzdem meinen, sie würden 50 % der Carearbeit übernehmen? Fragt die mal nach der Kalorienanzahl von Salz. Noch heute kenne ich mehr Frauen, die nach 18 Uhr nichts mehr essen als Frauen, die nach 18 Uhr keine E-Mail ihrer Arbeitgeber*innen beantworten. Ich sehe hier einen Zusammenhang. Wir haben ein fettes Problem, liebe Kosument*innen. Wir haben eine eigene Agentur in Deutschland, die sich alle Filme und Computerspiele anschaut, um sicherzustellen, dass junge Menschen nicht zu früh Eindrücke bekommen, die ihrer Seele schaden. Freiwillige Selbstkontrolle. Gut so. Nebenbei macht jeder Bahnhofskiosk ungerührt, ungesühnt und von jeglichem Presserat unbeanstandet aus weiblichen Körpern eine Leinwand der Niedertracht. Der puren Bosheit. Wir erlauben, dass junge Mädchen Worte wie „Schenkelschande“ kennen, bevor sie überhaupt Schamhaare haben. Und die rasieren wir ja auch in dem Moment ab, in dem es die Stoppel unverschämterweise wagen, die aktuell gesellschaftlich abgesteckte Bikinizonengrenze zu verlassen. Meine Achselhaare hab ich noch nie gesehen, die „Büschelblamage“ hab ich wohl nie riskieren wollen. Es gab Zeiten in meinen Zwanzigern, da waren stoppelige Schienbeine ein Grund, nicht mit dem tollen Typen nach Hause zu gehen. Und nicht etwa die deutlich gesündere Überlegung, ob ich den Heini auch ohne nennenswerten Promillestand noch geil genug dafür finden würde...oder ob ich Lust hätte, im Zweifel an kreuzschwingenden Abtreibungsgegnern vorbeizugehen, wenn der Geschlechtsverkehr zu einer ungewollten Schwangerschaft führen würde. In der man bitte nur 12 kg an Gewicht zulegt.

Möge die Menschen, die diese Zeitschriften vertreiben, texten und bebildern mindestens eine der „sieben ägyptischen Plagen“ der Annegret Kramp-Karrenbauer treffen oder eine der zehn biblisch tatsächlich überlieferten. Mögen sie zur Salzsäule erstarren, die sie wie Tomaten schrumpfen lässt, bis sie so klein sind, dass wir sie nicht mehr sehen können. Mögen wir diese Zeitschriften niemals kaufen und am besten unbemerkt hinter den Lokalblättern verstecken, auf dass sie gnadenlos untergehen. Und mögen wir unseren Töchtern und Söhnen, als Väter und Mütter, als Onkel und Tanten, als Omas und Opas, als Freunde und Freundinnen, immer vorleben, dass die wahre Instagram-Challenge nicht die ist, eine hochformatige DIN A4 Blatt-Taille zu haben (oder eine Palme im Schlafzimmer) sondern es viel wichtiger ist, für mehr Realität zu sorgen. Frauen haben Beine mit und ohne Muskeln, Dellen und Hubbel. Bäuche mit und ohne Streifen, Falten und Knubbel. Frauen haben Haare überall. Unter und auf den Armen, auf den (Scham)lippen, an den Beinen, am Arsch und auf dem großen Zeh. Sorgen wir dafür, dass sie und unsere Freundinnen sich lieben, so wie wie sie gerade aussehen (wollen) und sich nicht selbst hassen, weil kackbratzige Arschlochzeitschriften Frauen völlig unzensiert und legal beleidigen, erniedrigen und beschimpfen. 

 

In der aktuellen BRIGITTE habe ich über Diskriminierungen wegen des Gewichts im arbeitsrechtlichen Kontext geschrieben. Wer möchte, kauft sich diese gelungene Ausgabe, die zumindest einen Anfang macht und (noch immer nicht perfekt) ein Körperbild vermittelt, das nicht ganze Seelen zu minderwertigen, kleinen Haufen zerschrotet.

Ich hab es so satt. Im wahrsten Sinne des Wortes.

 

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Kommentare: 80
  • #1

    Tanja (Mittwoch, 29 Mai 2019 20:41)

    Danke. Danke, danke, danke. Wie immer auf den Punkt. Chapeau!

  • #2

    Alu (Mittwoch, 29 Mai 2019 21:14)

    Meine Schenkel klopfen Beifall.

  • #3

    Julia (Mittwoch, 29 Mai 2019 21:24)

    Mega. Applaus!

  • #4

    Elisabeth (Mittwoch, 29 Mai 2019 21:34)

    Von mir ebenfalls vielen Dank. Leider wirkt das Gift subtil, weil Jugendliche diese Schandblättchen ja nicht mal lesen müssen, um sich beschämt zu fühlen: die Titelseite reicht schon. Es wäre interessant zu wissen, wie das juristisch geregelt ist; sind so stark diskriminierende Beleidigungen noch von der Meinungsfreiheit gedeckt?

  • #5

    Lia (Mittwoch, 29 Mai 2019 21:52)

    Merci, Nina. <3

  • #6

    Effi (Mittwoch, 29 Mai 2019 21:55)

    Genau so!

  • #7

    Victoria (Mittwoch, 29 Mai 2019 21:59)

    Großartig geschrieben!

  • #8

    Lena (Mittwoch, 29 Mai 2019 22:08)

    Ja, ja und ja! Genau auf den Punkt gebracht, vielen Dank für den Text!

  • #9

    c17h19no3 (Mittwoch, 29 Mai 2019 22:16)

    ich leite ein kleines texterteam. als wir letztes jahr verstärkung suchten, legte meine chefin (selbst nicht die schlankeste) eine m.e. recht gute bewerbung einer etwas beleibteren kandidatin auf die seite und meinte zu mir: "die nicht, die ist fett, und fette sind immer faul."
    mir fehlten die worte.

  • #10

    Katrin (Mittwoch, 29 Mai 2019 22:38)

    Einfach nur ♥️

  • #11

    Ela (Mittwoch, 29 Mai 2019 22:53)

    Diese Zeitungen tun mir „fetten“ nicht weh. Sie verstärken sicher das Problem. Aber eigentlich ist es viel schlimmer, wenn die Menschen die man trifft oder einem im Umfeld begegnen dich mit Größe 42 behandeln als hättest du ein ernstes Problem und egal wie stark und selbstbewusst du glaubst zu sein, da kann dann schon mal der ein oder andere Damm brechen.
    Ich hoffe das Bild das alle so haben ändert sich grundlegend.

  • #12

    Jonas (Donnerstag, 30 Mai 2019 00:03)

    Guter Beitrag! Solche Blätter sollte man irgendwie verbieten.

  • #13

    Ilona (Donnerstag, 30 Mai 2019 06:21)

    Sehr gut geschrieben. Fühle mich gut verstanden

  • #14

    Nele (Donnerstag, 30 Mai 2019 06:46)

    Danke für diesen wunderbaren Text!

  • #15

    Tina. Main Home Staging (Donnerstag, 30 Mai 2019 07:26)

    Du triffst es auf den Punkt. Danke! Jedoch sind es nicht nur die Journals, es ist auch mittlerweile auf allen Handys zu sehen die Kinder unkontrolliert nutzen, damit immer erreichbar sind und erreichen auch können. Ich wäre für Internetfreie Handys bis 14-16. Daheim darf man dann kontrolliert ins Netz. Einfach anbimmeln, wie früher geht auch. Ich bin froh, dass ich ungeortet groß werden konnte. Du kannst dir nicht vorstellen was ich an einer Schule so erlebe. Da erreichen 5. Klässer Fotos, die hast du und ich noch nicht gesehen. Dir armen Kinder, die genötigt werden, sich das anschauen zu müssen, weil sie ungefragt damit konfrontiert werden.
    Ich hoffe, dass es irgendwann soweit kommt, das bei Handyverträgen der Nutzer erfragt wird und Eltern in Pflicht genommen werden, das Internet nicht mitzubuchen und Fotos nur von Familienmitgliedern empfangen werden dürfen.
    Aber ich glaube, man kommt aus dieser Nummer nicht mehr raus.. einfach schade und schrecklich.
    LG

  • #16

    Hilde Gravelius (Donnerstag, 30 Mai 2019 07:35)

    Danke, das war mal bitter nötig.

  • #17

    Stine (Donnerstag, 30 Mai 2019 08:52)

    Ja, diese Zeitungen sind großer Mist. Und wer sie liest, hat nicht alle Latten am Zaun. Richtig ist aber auch: Dick sein ist weder gesund noch - mit Verlaub - schön. Es sind immer mehr Mädchen und junge Frauen (natürlich auch Männer) zu dick (und damit meine ich nicht Größe 38/40, die in den Kategorien der Modeblätter schon drüber sind). Und die wenigsten haben dafür eine vernünftige Erklärung, außer dass sie einfach zu viel und zu ungesund essen. Das schön zu reden halte ich für ziemlich fahrlässig.

  • #18

    Anja (Donnerstag, 30 Mai 2019 09:06)

    Danke.
    Leider wird nirgendwo geschrieben, daß auch Ärzte Druck ausüben (Stichwort: BMI) im Zuge der Gesundheit.

  • #19

    Sarah (Donnerstag, 30 Mai 2019 09:22)

    Ich glaub ich hab noch nie etwas so gut geschriebenes, wahres, unterhaltendes und auf den Punkt gebrachtes gelesen, wie das hier! Vielen Dank!!!!!!!

  • #20

    Bernd Lauert (Donnerstag, 30 Mai 2019 09:53)

    Ich fühl mich abgewertet durch die ganzen Philosophiezeitschriften weil ich so dumm bin.

    Geht gar nicht sowas.

  • #21

    Anja (Donnerstag, 30 Mai 2019 10:25)

    Perfekt! Sowas von „den Nagel auf den Kopf getroffen“! Danke!

  • #22

    Barbara (Donnerstag, 30 Mai 2019 10:33)

    ����
    Wunderbarer Beitrag. Danke.

  • #23

    Nele (Donnerstag, 30 Mai 2019 10:47)

    Ich danke dir und fühle mich sehr verbunden!

  • #24

    Dominik (Donnerstag, 30 Mai 2019 11:17)

    Word.

  • #25

    Lou (Donnerstag, 30 Mai 2019 12:30)

    Ich weiß nicht, mich setzen solche Beiträge wie deiner eigentlich viel mehr unter Druck. Dass es irgendwie falsch wäre, gesund aussehen zu wollen und nicht aufgrund von Übergewicht krank zu werden. Ein bisschen schadet es doch gar nicht, Frauen zu motivieren - es sollten dann halt nur Tipps sein, die wirklich helfen und keine komischen Blitzdiäten.

  • #26

    Frau_Pauls (Donnerstag, 30 Mai 2019 12:57)

    Nina, Danke ❤️

  • #27

    Nina (Donnerstag, 30 Mai 2019 13:06)

    Super Text.Genau auf den Punkt

  • #28

    Verena (Donnerstag, 30 Mai 2019 13:44)

    Vielen Dank! Toller Text ❤
    Er sollte ganz groß auf Plakatwänden gedruckt stehen!

  • #29

    Angelika Godau (Donnerstag, 30 Mai 2019 13:46)

    Dem ist nichts hinzuzufügen��perfekt getroffen, danke

  • #30

    Johanna (Donnerstag, 30 Mai 2019 14:34)

    Danke! Dein Artikel spricht mir aus der Seele!

  • #31

    Claudia (Donnerstag, 30 Mai 2019 17:43)

    @Lou "Dass es irgendwie falsch wäre, gesund aussehen zu wollen"
    Das kann ich aus diesem Artikel nicht herauslesen. Falsch ist es aber, Menschen bloß zustellen und zu beleidigen, die vom Ideal abweichen. Was Du für Deinen Körper willst, ist allein Deine Sache.

  • #32

    Anja Siouda (Donnerstag, 30 Mai 2019 17:52)

    Die Frauenverachtung in diesen Zeitschriften ist so krass!!
    Ich wünsche mir auch mehr gegenseitiges Verständnis unter den Menschen und habe in meinem Roman "Erdbeerzeit" über die Diskriminierung von Übergewichtigen, die Fixierung auf Äusserlichkeiten in unserer Gesellschaft und über eine Frau, geschrieben, die keine neue Diät, sondern sich selbst findet!
    Anja Siouda (www.anjasiouda.com)

  • #33

    SkyHigh (Donnerstag, 30 Mai 2019 18:03)

    Vielen Dank für diesen Beitrag! Mehr davon, bitte!

  • #34

    Claudi (Donnerstag, 30 Mai 2019 19:17)

    Diese Magazine provozieren, weil sie gekauft werden wollen. Ob das Skandalschlagzeilen über Pleiten, Tod und Scheidungen sind (die dann im Artikel ggf. gar keine sind oder da einfach etwas behauptet wird) oder bei anderen Zielgruppen eben solche wie auf dem Bild oben... über gewisse "Promis" wie Kim gibt's halt nix anderes zu berichten außer wenn sie mal heiratet, n Kind kriegt oder ne Show hat - solche Promis tun ja nicht wirklich irgendwas bedeutsames.
    Wie sieht man diese Promis? Auf Hochglanz poliert, gestylt, retouchiert und perfekt. In diesen Fotos und Schlagzeilen oben in deinem Beitrag schwingt ein gehässiges "Haaa siehste mal, die sehen aus wie normale Leute, die haben auch Dellen am Arsch" mit. Das weckt die Aufmerksamkeit der Zielgruppe und schon ist das Heft gekauft (oder zumindest im Wartezimmer durchgeblättert. Ziel erreicht. Reichweite wegen Anzeigenverkauf. Oder seit wann wollen solche Zeitschriften aufklären und bilden?

  • #35

    Metta (Donnerstag, 30 Mai 2019 20:06)

    Nina for president! Deine Sprache ist skalpellscharf. <3

  • #36

    B (Donnerstag, 30 Mai 2019 22:41)

    Danke!

  • #37

    moti (Freitag, 31 Mai 2019 03:19)

    nice read. allerdings finde ich es wirklich langsam mal an der zeit, dass dieses thema nicht immer nur auf frauen in der opferrolle fokussiert wird. uns männern wird doch längst genauso die körperliche unzulänglichkeit von den medien eingeredet - nur bei uns geht es halt hauptsächlich um muckis.

    was viele leider immer noch nicht kapieren: die ganzen muskelgestählten und zugleich fettfreien männerkörper, die uns überall anlachen (gq, fit for fun, werbeplakate etc.) sind nicht ohne dopingmittel zu erreichen. fast alle, die irgendwie damit geld verdienen, seien es actionfilm-schauspieler oder die sog. fitness-youtuber und instagram-models spritzen sich anabole steroide in den hintern, konsumieren illegale fatburner und lügen ihren jungen fans ins gesicht, man könne auf natürliche weise auch so aussehen.

    eine ganze generation von heranwachsenden männlichen jugendlichen bekommt ein völlig falsches körperideal vermittelt - mit der konsequenz von massiven körperbildstörungen. also bitte, dieses thema betrifft uns alle: mädchen haben barbies - jungs haben he-man..

  • #38

    Simone (Freitag, 31 Mai 2019 08:58)

    Yeah!!!

  • #39

    Mamamaj (Freitag, 31 Mai 2019 09:03)

    Super! Vielen Dank!

  • #40

    Angi (Freitag, 31 Mai 2019 09:05)

    Es geht ja bei diesen Promis aufm Titel nicht mal ansatzweise um gesundheitsgefährdendes Übergewicht. Die sind von Adipositas weit entfernt. Übrigens ein anderes Thema, falsch verstandene Bodypositivity. Wenn einen der Arzt aufs Gewicht anspricht, ist es tatsächlich bedenklich. Blutdruck, Diabetes usw. Diese Promidamen werden meist sogar gephotoshopped, damit sie schlimmer aussehen als in echt. und selbst wenn, ich war immer untergewichtig, bewege mich den ganzen Tag (Verkauf, rennender Beruf), fahre Rad, habe ein Trampolin und etliche Cremes und Öle. Trotzdem dellt es. Schwaches Bindegewebe. Perfekt fürs Kinderkriegen. Ach ja. Ich lasse meine Achselhaare immer so nen Monat wachsen. oder im Sommer 2 Wochen. Inzwischen finde ich es cool, wenn man die sieht. Das ist NATUR. Das soll so. Ich krieg die Krise, wenn überdrehte Tussen dann echte Probleme damit haben und es eeeeeeeeeeeeeeeklig finden. Hallo?

  • #41

    Sem (Freitag, 31 Mai 2019 09:22)

    Danke! Spätestens bei der wunderschönen Beutelratte musste ich heulen. Es trifft einfach direkt schmerzhaft und Schwarze.

  • #42

    Anna (Freitag, 31 Mai 2019 09:26)

    Ein wunderbarer, Mut machender Artikel, vielen Dank!

  • #43

    Marcus (Freitag, 31 Mai 2019 09:48)

    Jo, da stimme ich mal einfach uneingeschränkt zu...

  • #44

    Finistère2812 (Freitag, 31 Mai 2019 09:53)

    Hallo, was für ein toller Artikel, Auch Ihren Beitrag in der Brigitte fand ich sehr gut. Leider hat die Zeitschrift ihre Botschaft selbst entwertet durch das nur ganz leicht kurvige Model auf dem Titelblatt, das die "Dicke" darstellen sollte.

  • #45

    Jana (Freitag, 31 Mai 2019 10:20)

    Messerscharf auf den Punkt gebraucht. Danke dafür.

    Das Dicken-Bashing wird gesellschaftlich akzeptiert. Leider. Kippt man über andere Randgruppen seine hasserfüllten Vorurteile aus (was natürlich nicht okay ist!), regt sich zumindest manchmal Widerstand. Nicht so bei nicht genormten Frauenkörpern. Das fängt übrigens schon im Babyalter an. Nicht rechtzeitig sitzen, krabbeln, laufen, sprechen können, ist okay, aber wehe das gut genährte Stillbaby liegt oberhalb der Perzentillen. Mir als übergewichtige Mutter werden mahnende Worte mitgegeben. Schon auf Spielplätzen beurteilen Mütter das Aussehen fremder Kinder und ob sie später mal Männer- oder Frauenmagnete werden. Es kotzt mich an, wenn mein Kind, das noch nicht einmal laufen kann, so sexualisiert wird. Viele Menschen sind so unreflektiert und verinnerlichen die ganze Scheiße, die uns von den Medien eingebläut wird. Ich wünsche mir sehr, dass meine Tochter ohne die immerwährende körperliche Beschämung durch andere aufwachsen kann!

  • #46

    Nathalie Kolb (Freitag, 31 Mai 2019 10:34)

    Großartig!!!!! Vielen Dank!!!!

  • #47

    JoergHH (Freitag, 31 Mai 2019 10:37)

    https://www.happy-size.de/bodylove-aktion/

  • #48

    Josi (Freitag, 31 Mai 2019 10:52)

    Danke dafür,
    aber "dass" nach dem Komma im vorletzten Satz mit einem "s" bitte.

    LG

  • #49

    Gesche (Freitag, 31 Mai 2019 10:56)

    Danke, danke, danke! Einfach nur danke!

  • #50

    Kati (Freitag, 31 Mai 2019 11:25)

    BÄM, danke! Genial <3

  • #51

    Sabine (Freitag, 31 Mai 2019 11:37)

    Genauso ist es. Zum kotzen. Was du hast 17 Kilo in der Schwangerschaft zugenommen? Ich fand das echt lange ein wenig peinlich. Danke, danke!

  • #52

    Birte (Freitag, 31 Mai 2019 12:31)

    Danke!

  • #53

    Joey (Freitag, 31 Mai 2019 12:46)

    In der Tendenz vieles richtig und wichtig. Vor allem was die Normierung von Schönheitsideal angeht.
    Es gibt aber auch eine Kulturgeschichte der Körper.
    Meine drei Töchter lassen kein noch so klitzekleines blondes Härchen stehen.
    Darüber kommen wir uns manchmal "in die Haare".
    Allerdings gefallen sie mir so schon viel besser als unser einer in den 80ern... �

  • #54

    Petra (Freitag, 31 Mai 2019 13:46)

    Danke für diesen Text. Die krassen Darstellungen in diesen Zeitschriften betreffen nicht nur übergewichtige Frauen. Ich bin 58, kinderlos, 164cm, , wiege 55 Kilo, habe in meinem Erwachsenenleben nie mehr als 57 gewogen und fühle mich ständig fett und unförmig, Schon mit 18, als ich 52 Kilo wog, war ich ständig der Meinung, zu fett zu sein.
    Solche Begriffe wie "Bauchblamage" triggern mich voll, weil ich seit Kinderzeiten mit meinem herausstehenden Bauch unglücklich bin.
    Ich bin weder dumm noch unreflektiert aber an dieses Minderwertigkeitsproblem bin ich in allen Jahrzehnten meiner Erwachsenenzeit nicht herangekommen.
    Ich wäre lieber tot als dick.
    Es wäre wünschenswert, wenn junge Frauen zukünftig mit weniger Selbsthass und Unsicherheit aufwachsen und leben dürften.

  • #55

    Susanne (Freitag, 31 Mai 2019 15:47)

    Der Artikel treibt mir Tränen der Wut in die Augen. Wut auf das Patriarchat, Wut auf die Medien, Wut auf die Heidi Klums, Wut auf meinen Vater, Wut auf meine Mutter und Wut auf mich selbst. Wir Frauen sind einfach nie genug, nie passend und nie dürfen wir selbst festlegen, welche Schenkel wir haben dürfen...

  • #56

    tanni (Samstag, 01 Juni 2019 08:10)

    Danke!

  • #57

    Jana (Samstag, 01 Juni 2019 10:02)

    Ich habe in der Schwangerschaft über 25 kg zugenommen und 10 sind auch 6 Monate nach der Geburt noch hartnäckig und werden auch nicht weniger... Neben dem Kind pflegen wir auch meinen Opa, Renovieren das Haus und ich studiere in vollzeit. Ich weiß wie ich abnehmen könnte, mir fehlt schlicht die Zeit und ich bin sicher nicht die einzige, die nach vollen Tagen keine Energie für Sport und keinen Bock auf meal-prep hat. Berichte in Zeitschriften und Äußerungen anderer Mamas dieser Art machen mich oft sehr traurig und auch im Hinblick auf die jobsuche, die für mich bald startet fühle ich mich unter druck gesetzt, wie seit der Schulzeit nicht mehr. Ich habe mir lange eingeredet ich mache den ganzen beauty Kram für mich, aber letzten Endes ist es um keine Fläche für diese Art Kritik zu bieten, die besonders hart trifft, wenn man sich selbst zurucknimmt um sich um andere zu kümmern...

  • #58

    Thomas (Samstag, 01 Juni 2019 10:21)

    Seid fett wie ihr wollt und lasst eure Schenkel nach Herzenslust schwabbeln. Erwartet bitte nur nicht, dass andere euch dafür applaudieren oder euch attraktiv finden. Habt ihr nicht nötig? Dann ist doch alles oaky.

    Tut aber bitte nicht so, als wären gerade Frauen weniger gehässig gegenüber Männern, die nicht dem Ideal entsprechen. Soviel zum Patriarchat.

  • #59

    Lika (Samstag, 01 Juni 2019 12:29)

    Danke, du hast es wirklich auf den Punkt gebracht. Am aller traurigsten finde ich allerdings, dass ein Großteil dieser Artikel von Frauen geschrieben wird. Noch nie war mein Gewicht Gesprächsthema mit einem Mann, wärend Schwestern und Freundinnen mich manchmal mit "Oh du hast ja etwas zugelegt." begrüßten.

  • #60

    Petra (Samstag, 01 Juni 2019 14:04)

    Ein sehr guter Artikel, aber leider wird sich nichts ändern solange Frauen diesen Schund kaufen, denn es sind Frauenmagazine die diese Themen bis zum erbrechen beackern und Frauen die diese Zeitschriften kaufen.

  • #61

    Yve (Samstag, 01 Juni 2019 14:39)

    Danke dafür. �

  • #62

    mamalltag (Samstag, 01 Juni 2019 22:52)

    Trifft. Direkt. Ins Herz. Ich fühle die Worte. Danke dafür.

  • #63

    Julia (Sonntag, 02 Juni 2019 00:05)

    Ich lachte Tränen. Schon lange nicht mehr. Herrlich st. Warum finde ich diese Wort-, Witz- und Lebensoase erst heute?! Na lieber spät... Nicht wahr!

  • #64

    Steffen (Sonntag, 02 Juni 2019 10:39)

    Ich bin etwas verwundert, dass in den vielen Kommentaren kaum unterstützende Männer vertreten sind. Dafür kann bzw. muss man sich als Teil "der Gilde" ja fast entschuldigen... "Sorry!"

    Aber zur Sache:
    Ich bin 100%ig bei dir. Das eigentlich beschämende ist (!!!), dass auch diese Zeitschriften als "Unterhaltungslektüre" Teil und Spiegel unserer Gesellschaft sind und offensichtlich konzeptionell funktionieren. Wer kauft eigentlich diesen herabwürdigenden Klatsch? Menschen, die sich beim Lesen mit einem gedanklichen "ach, guck an... - der geht es auch nicht besser" gut fühlen??? Wenn ja: warum ist dies so? Müssten wir nicht (auch) da ansetzen?

    Ja, derartiger "Journalismus" gehört untersagt.
    Gleichzeitig appeliere ich für einen respektvollen Umgang in der Gesellschaft Jedem gegenüber. Wenn wir dies eines Tages schaffen, werden solche Magazine am Kiosk verstauben.

    PS: Im Übrigen weis ich als Fotograf, dass durch das Verschieben weniger Regler die „gesellschaftlich genannten Problemzonen“ verbessert oder verschlechtert werden können. Beides gibt es bei meinen Fotos nicht.

  • #65

    Kerstine (Sonntag, 02 Juni 2019 11:37)

    Der Text kommt wie aus meiner Seele ! Es ist so wahrhaftig formuliert und gut beobachtet, dass es wohltuend und erfrischend zu gleich daher kommt !

    Jede Frau ist anders und die Vielfalt ist die eigentliche Schönheit! Alle gleich aussehen lassen zu wollen ist langweilig! Aber ich habe es bis heute nicht geschafft, den Wunsch dünn zu sein, abzustellen. Gesund und schlank und mit dem richtigen Bewusstsein für eine nachhaltige optimale Ernährung gehe ich seit einiger Zeit an das Thema! Die ewige Lust auf mehr ist ein anderes Kapitel, die nun mal gerne über die Ernährung kompensiert wird. Never ending Story !

  • #66

    Steffi (Sonntag, 02 Juni 2019 13:54)

    Ich sollte aufgrund eines erhöhten BMI (30) nicht auf Lebenszeit verbeamtet werden. Das war vor 10 Jahren. Damals war das ganz normal und wurde auch ganz offen kommuniziert, dass alles passt, nur das Gewicht nicht. Wäre ich damals rechtschutzversichert gewesen, hätte ich mit Sicherheit etwas unternommen. Ich war jung, aber nicht dumm und habe mich mit Händen und Füßen gegen diese ungerechte Unverschämtheit gewehrt. Mit Erfolg. Trotzdem wussten alle Kolleginnen und Kollegen Bescheid, es war beschämend und ich hänge noch heute mit Beförderungen usw. hinterher. Unglaublich dieses Beamtensystem.

  • #67

    Chris (Sonntag, 02 Juni 2019 23:36)

    Tausend Dank für diese Worte! Seitdem ich Mama bin, habe ich ein etwas entspannteres Körpergefühl. Trotzdem ist da soviel Bedauern über all die Jahre verschwendete Energie, die ich damit verbracht habe zu hungern, zu zweifeln, nie in Schwimmbäder ging, niemals ungeschminkt aus dem Haus kam und mein weniges Taschengeld in irgendwelche teuren Cremes und Tinkturen investierte, um meine Beine vorzeigbar zu machen und mich selbst ständig in Gedanken runtermachte und beschimpfte. Und das bei konstant 57 Kg bei 1.65!

    Der weibliche Körper ist leider Objekt und Allgemeingut in den Augen der Gesellschaft. Wir können nur versuchen, unseren Kindern einen anderen Blick zu vermitteln. Für alles andere ist es einfach zu spät.

  • #68

    Annalena (Sonntag, 02 Juni 2019 23:41)

    Ich danke dir soo sehr für diesen Artikel.

  • #69

    Ben (Montag, 03 Juni 2019 16:17)

    Kauft den Müll nicht und klickt seine Links nicht. Es gibt schwierigere Feinde als einen von irgendwelchen weltfremden Trendschwätzern aufgedrängten Zeitgeist. Ohne Aufmerksamkeit ist er machtlos.

  • #70

    Fritzie (Dienstag, 04 Juni 2019 00:09)

    Einfach nur danke!

  • #71

    Isolde (Dienstag, 04 Juni 2019 18:07)

    Wow. Danke. Wunderbar. Die Wut, die Blickwinkel und die Wortkunst. Danke.

  • #72

    thorstenv (Dienstag, 04 Juni 2019 21:24)

    Aus diesem Anlass möchte ich daran erinnern, dass das sog. Übergewicht sich immer noch nach dem BMI berechnet, obwohl daran nichts "über" ist, sondern es einfach das gesündeste Gewicht ist.

    "Es gibt keine Belege, dass Präadipositas ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko darstellt, im Gegenteil geben neuere Untersuchungen des Centers for Disease Control and Prevention Grund zu der Annahme, dass sog. Übergewichtige eine höhere Lebenserwartung als sog. Normalgewichtige haben. Erst bei einer echten Adipositas (BMI von 30 und darüber) nimmt das Mortalitätsrisiko wieder zu. Eine neue große Metaanalyse ergibt, dass erst ab einem BMI von 35 eine erhöhte Sterblichkeit gegenüber dem Normalgewicht besteht."

    https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=%C3%9Cbergewicht&oldid=146667886#Medizinische_Folgeerkrankungen

    Die sog "medizinische Wissenschaft" tut sich außerordentlich schwer damit, die Wahrheit korrekt und ungekürzt darzustellen.

    Übergewicht ist die neue Deapetomanie.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Drapetomanie

  • #73

    Melanie (Freitag, 07 Juni 2019 15:23)

    So ehrlich! Danke <3

  • #74

    Catrin (Dienstag, 11 Juni 2019 11:03)

    #Ben: Genau. #Thomas: Genau! Jede/r, wie sie/er mag oder kann. Aber LEBT das dann auch so und sucht die Bestätigung dafür in euch selber. Jedes sich-abhängig-machen von der Bewertung durch andere treibt euch ins Unglücklich-sein. Das Thema ist: Eigenverantwortung.

  • #75

    Thomas G. (Samstag, 15 Juni 2019 08:58)

    Auf den Punkt gebracht! Eine grausame Gesellschaft biegt sich so das seelische Wohl zu Recht. Aus jedem Blickwinkel anders, Männer wie Frauen. Bloßstellen von Frauen für das Empfinden etwas besseres und wertvolleres oder etwas anerkanntes zu sein. Ja nicht aus "dem Rahmen" fallen dürfen. Sich immer als Zumutung für die Gesellschaft fühlen müssen und daraus eine schlanke Linie ableiten. Dabei empfinde ich eben diesen Wahn als Zumutung. Für die Gesellschaft und für den Einzelnen.

    Jana (Freitag, 31 Mai 2019 10:20) #45: so richtig! Wenn Mütter unter Druck sind und selbst nicht überlegen welchem Druck sie sich selbst und ihre Kinder aussetzen.

  • #76

    Sari (Montag, 17 Juni 2019 00:17)

    Zuerst war ich Fan dieses Artikels. Aber nach langem Nachdenken zeigt dieses Cover nichts anderes als, dass die sonst so Photogeshoppten Wesen auch 'nur ganz normale Menschen' sind und diese Erkenntnis ist für viele Jugendliche evtl. heilsamer als ein weiterer Pseudo perfekter Körper auf der Titelseite. Muss das in diesem Jargon sein? Sicher nicht, aber größeren Schaden richten meiner Ansicht nach abgebildete Personen mit Fake Bildern an.

  • #77

    Marie (Dienstag, 25 Juni 2019 17:13)

    Super Beitrag! Bin durch Zufall darauf gestoßen. Es tut so gut, die ungeschönte, unrasierte, nackte Wahrheit zu lesen. Vielen Dank! Nailed it!

  • #78

    Maja (Mittwoch, 03 Juli 2019 20:09)

    So wahre Worte!

  • #79

    Jul Ja (Donnerstag, 04 Juli 2019 21:07)

    Wundervoll, knackig, sarkastisch vor die Füße (und auf die Titelseiten gekotzt- hätte es nicht besser träumen können.
    *DANKE*

  • #80

    Conny (Freitag, 16 August 2019 14:56)

    Herrlich! Auch ich bekomme jedesmal das kalte Ko...., wenn Inside, In Touch und Konsorten nichts Anderes zu tun haben, als über die naturbelassenen und nicht gephotoshoppten Strandfiguren von Sängerinnen und Schauspielerinnen zu urteilen, als wenn sie jetzt auf einmal massiv "dick" wären! Und Cellulite ist kein Ausdruck von versagter Diät, zuviel gegessen oder zuwenig trainiert, sondern betrifft viele Frauen, egal ob dick oder dünn, sportlich oder unsportlich. Diese Dreckschleudern von Zeitschriften gehören wirklich aus den Regalen verbannt.