Dienstag, 18. Februar 2014

Deutschen Frauen werden die Hebammen gestrichen. So sieht's nämlich aus.

Ich werde es nie vergessen.

Energisch, wie es so meine Art ist, und ziemlich schwanger, klopfte ich im Winter 2009 an eine Ulmer Altbautür. Eine strahlende Frau in wallenden, gebatikten Mutter-Erde-Gewändern und Sandalen öffnete mir. 

Zu dieser Zeit weigerte ich mich bereits, mir das 8. Schwangerschaftsoutfit noch eine Größe größer zu kaufen. Leider gehörte ich nie zu den elfenhaften Schwangeren, die bis zur 28.SSW nur den obersten Knopf ihrer alten Jeans auflassen und voll dünne Arme haben. Das war schon in Woche 9 vorbei.



Ich trug mit Vorliebe Fußgängerzonen-Panflötenspieler-Ponchos und dazu diverse Lumpen in verschiedenen Schichten. An den Plattfüssen ausgelatschte Lammfellboots und einen todschicken Janis-Joplin-Schlapphut gegen den Schnee. Ich wundere mich bis heute, dass sie mich nicht vor Schreck reflexartig niedergeschlagen hat.

Meine Familie wollte nicht mehr mit mir gesehen werden, weil sie fanden, ich sähe aus wie die Taubenfrau aus "Kevin allein in New York". Sie warfen mir sogar vor, ich würde anderer Leute Kinder verschrecken.

Meine Hebamme. Ein Relikt aus guten, alten Zeiten


Die Frau, die mich zu einem Sofa geleitete, war meine Vor- und Nachsorgehebamme und ihre braunen Locken wurden schummerig beleuchtet von fleischfarbenen Rosenquarzlampen und Teelichtern. Es roch nach Waldorfschulbedarf-Laden. Nach heiler Welt. Nach "gesund" und nach "Vertrauen".
Sie war der Stereotyp eines Vorurteils. So hatte ich mir Hebammen vorgestellt. Ich war von einer zur anderen Sekunde tiefenentspannt.

Ich war glücklich, als zwei warme Frauenhände meinen schwangeren Dickbauch abtasteten, drückten, fühlten und sie lächelte und in breitestem schwäbisch sagte: 
"So, des kleine Ärschle zeigt scho' nach oba".
Mein Hinterteil konnte sie damit jedenfalls nicht gemeint haben. 

Nur eine Schwäbin kann so etwas sagen und es ausschließlich liebevoll meinen.

So sind Hebammen.
Manche tragen auch an mitteleuropäische Temperaturen angepasste Kleidung.

Ich habe mich vom ersten Tag der Schwangerschaft an unheimlich um mein Kind gesorgt. Ich war eine Katastrophe. Ich war SCHWANGER. Das ERSTE MAL!

- Wenn sich das Baby zuviel bewegte, dachte ich, es will mich warnen, dass was nicht stimmt. 
- War es eine ganze Weile ruhig, war ich irgendwann so beunruhigt, dass ich meinen Bauch so lange hin und her schubste, bis ich einen verärgerten Tritt in die Milz bekam. 
- Jedes Ziehen in der Leiste war ein Anzeichen für eine drohende Fehl- oder Frühgeburt,
- die Plazenta war in der 11. Woche auf jeden Fall in einer geburtsunmöglichen Position und der 
- Kaiserschnitt wahrscheinlich auch schon durch den drohenden Bandscheibenvorfall vorprogrammiert. (ich hatte Abends  etwas "Rücken"...)
- Wenn ich viel Durst hatte, dachte ich an Schwangerschaftsdiabetes und 
- weil das Kind in der 24. Woche noch mit den Kopf oben lag, beschäftigte ich mich gedanklich bereits mit einer Steißgeburt. 
- Der Plan, kein Einzelkind zu bekommen war gestrichen, als ich von möglichen Geburtsverletzungen in einem Forum las und
- Ach ja, ich habe natürlich mindestens 18 Mal Fruchtwasser verloren.

Ohne meine Hebamme, hätte mich Google wahrscheinlich direkt in die Klapse gebracht.

GOOGLE.NIEMALS.DEINE.SCHWANGERSCHAFTS-SYMPTOME.NIEMALS.

Es ist nämlich immer eine drohende Fehlgeburt.Oder Dein eigener Tod. Meistens beides. 
Schwangeren-Internetforen sind voll mit hysterischen Demagogen-Schwangeren, die andere Frauen mit ihren absurden Geschichten erschrecken wollen.

RUFE DEINE HEBAMME AN.
Falls Du (noch) eine hast.

Das tat ich. Ich war in der glücklichen Situation, auch noch mit einer der Besten ihres Berufsstandes verschwägert und mit einer befreundet zu sein, so dass ich meine Paranoia geschickt aufteilen konnte, ohne zu sehr zu nerven. Hoffe ich.

Ich lernte Folgendes:

-Ein lebhaftes Baby ist ein gutes Zeichen.
-Babies schlafen auch mal.
-Leistenziehen kommt vermutlich von sich dehnenden Mutterbändern. Mutterbänder sind an Gebärmüttern dran und die wird größer. Das zieht.
-Plazenten können in der 11. Woche da rumliegen, wo sie gerne möchten. Wie Teenager. Die meisten wachsen sich dann ganz unproblematisch aus. Ärzte, die in der 11. Wochen von "Placenta praevia" sprechen, sind hoffentlich von Dir falsch verstanden worden.
-Rückenschmerzen kommen oft durch die neue Gewichtsverteilung und das weicher werdende Gewebe. Außerdem von 35kg Gewichtszunahme innerhalb von 25 Wochen. Jaaa-haaaaa...
-Viel Durst kommt vermutlich vom Zwiebelrostbraten zum Abendbrot?! (Ok, klingt plausibel.) Aber mach zur Sicherheit mal einen Zuckertest beim Arzt.
-Babyköpfe dürfen lange oben liegen. Relax! Wir locken ihn schon noch nach unten mit Akupunktur, Taschenlampen und Räucherstäbchen. Abgesehen davon, rockst Du auch eine Geburt in "Beckenendlage". Es heißt nicht Steißgeburt.
- Wenn Du hustest oder lachst, ist das kein Fruchtwasser. Das ist vermutlich Pipi. Ausser, es hört nicht mehr auf zu tröpfeln. Nein, da kannst Du nichts dagegen tun, das ist nach der Geburt vielleicht sogar noch schlimmer (Whaaaat???). Ich helfe Dir, Deine Beckenbodenmuskeln wiederzufinden und ich vermeide absonderliche Gleichnisse wie "Gras zupfen" oder "Murmeln aufsammeln mit Genitalien". Danke sehr, Hebamme!


Jetzt wird's politisch: Hebammen sind kein Luxus.

Ab 2015 werden freiberufliche Hebammen nicht mehr haftpflichtversichert oder zusatzversichert. Kein Versicherer bietet das mehr an bzw. kann das Konsortium aus bisher drei Versicherern den Markt nicht halten, ohne den Dritten im Bunde, der Nürnberger Versicherung. Die ist ausgestiegen. 


Ohne Versicherung darf eine Hebamme nicht arbeiten. Mehr als eine unglückliche Verkettung von teuren Umständen: Das ist Absicht und ich sage Euch auch, warum.

Freiberufliche Hebammen, also diejenigen, die nicht in einer Klinik oder Praxis angestellt sind, wird es dann nicht mehr geben. Auch Hebammen, die in einer Klinik arbeiten und nebenberuflich Vor- und Nachsorge machen, brauchen oft eine Zusatzversicherung, die es nicht mehr geben soll.

Die klassische Hebamme, die mit einem Autoaufkleber "Immer im Einsatz für Mutter und Kind" zu mir fährt, ist dann Geschichte. Die Frau, die nach uns und unserem Baby sieht und sich nicht daran stört, dass wir jetzt auch noch im Gesicht aussehen, wie die Taubenfrau aus Kevin allein in New York kommt nicht mehr.

Keiner geht mehr Nachts ans Telefon und beruhigt die aufgeregte Schwangere, weil sie regelschmerzartiges Ziehen mal wieder für Geburtswehen hält. Niemand macht sich auf in die Klinik, weil sie schon an der Stimme hört, dass die Wehen diesmal echt sind. 
Keiner mehr da, der den Eltern zeigt, wie man einen Säugling badet oder ihn trotzdem stillt, wenn die Brust schon ganz blutig ist. Keine Rückbildungymnsatik, keine Geburtsvorbereitungskurse. Keiner, der noch nach dem Rechten schaut und ob es schon depressive Tendenzen sind, wenn die frischgebackene Mutter täglich 2 Stunden weint.
 
Ärzte sind für Hebammenaufgaben denkbar ungeeignet. 
Abgesehen davon, dass sie eigentlich nie erreichbar sind, ist es gar nicht deren Aufgabe. Weder die des Gynäkologen, noch des Kinderarztes. Das können und wollen sie nicht (leisten) und sollen es auch gar nicht. Dafür gibt es Profis. Hebammen.

Wer nicht haftpflichtversichert ist, darf in Deutschland nicht mal Mofa fahren.

Die Hebamme haftet für das was sie tut, weil sie wissen (muss) was sie tut. Deswegen darf sie ihr Können auch berechnen. Ist eine Hebamme nicht mehr versicherbar, wäre sie vollkommen wahnsinnig, beruflich Babies oder Schwangere anzufassen. Wenn mal ein Fehler passiert, wer zahlt den Schaden?

Interessant ist die Konsequenz aus dieser unbedingten (absolut sinnvollen) Abhängigkeit haftpflichtversichert zu sein zu müssen: Die freiberuflichen Hebammen werden ganz abgeschafft, indem man ihnen die Versicherungsmöglichkeit streicht.

Das widerrum, ist einer anderen, mächtigen Lobby vermutlich gar nicht so unrecht: Den Krankenkassen.Den Kassen spart das alles eine ganze Menge Geld, ohne dass sie sich in dieser öffenlichen Diskussion zur Zeit auch nur eine blaue Nase abholen.



Hier geht's zur Petition
(Auch wenn man diese Petition trotzdem unbedingt unterzeichnen sollte!)

Es geht um UNSEREN dicken Bauch und um alle Familien in Deutschland. Nicht nur um Loyalität und Symphatie für Hebammen.

Es geht um Euch selbst, Mädels!

Es geht um unsere Krankenversicherungsbeiträge, die nicht mehr für Schwangere und Familien ausgegeben werden.
Hebammen sind keine nostalgisch verklärten Leierkasten-Spieler! Ihre Leistungen sind keine nette Unterhaltung unseres Sozialsystems sondern ein Recht, dass sich immer mehr zu verwässern scheint.

Hebammen sind EURE und MEINE Daseinsfürsorge, wenn wir Kinder bekommen. Es sind unsere Herzen und die Herzen unserer Babies, die unserer Schwestern, Töchter, Söhne, Enkel und Freundinnen die hier gerettet werden müssen.

Den Frauen und Familien wird durch eine Hintertür etwas gestrichen, was eine bornierte Elite offensichtlich für entbehrlich hält und nicht bezahlen möchte, obwohl es sogar ein gesetzlich verankertes Leistungsrecht gibt. Es ist unser aller in den Sozialgesetzbüchern und im Mutterschutzgesetz verankertes Recht, dass schon jetzt in vielen Regionen in Deutschland leerläuft und den Krankenkassen viel Geld spart und in Zukunft sparen soll. Schon heute gibt es viele Regionen, in denen es keine Hebammen mehr gibt. Viele Geburtshäuser schließen. 

Warum sind es unsere Kosten?
Wenn ich keine Hebamme mehr anrufen und befragen kann, wenn keiner die Vor- und Nachsorge meines Babies und mir mehr übernehmen kann, weil schlicht und einfach nicht mehr genug Hebammen da sind, dann wird der gesetzliche Anspuch auf Hebammenhilfe faktisch ausgehebelt. dann ist der Papier nicht wert, auf dem er steht.

§ 15 MuSchG legt fest, dass Schwangere ein Recht auf "Hebammenhilfe" haben und verweist unter Anderem auf das 5. Sozialgesetzbuch, das SGB V, in dem die Ansprüche für gesetzlich Versicherte geregelt sind. Hier kann man nachlesen, was man als gesetzlich Versicherter geltend machen kann.

§24d SGB V

1. Die Versicherte hat während der Schwangerschaft, bei und nach der Entbindung Anspruch auf ärztliche Betreuung sowie auf Hebammenhilfe einschließlich der Untersuchungen zur Feststellung der Schwangerschaft und zur Schwangerenvorsorge...

Deutlicher geht es nicht.

Außerdem folgt aus § 24f des SGB V, dass man einen Anspruch darauf hat, den Ort einer Geburt frei zu wählen und hierbei die Leistungen der gesetzlichen Kassen in Anspruch nehmen darf. Also nicht nur in einer Klinik.Auch eine Hebammenpraxis oder eine Hausgeburt ist bei diesen Orten wortwörtlich aufgeführt.Die gibt es nur bald nicht mehr, also läuft das auch ins Leere. 

Ohne Hebammen bekommen wir weniger Leistungen und Hilfe in einem so entscheidenden Bereich unseres Lebens. Für den gleichen monatlichen Beitrag an die Kassen. Ein denkbar schlechter Deal. Wäre die Krankenkasse ein Fitnessstudio, würden wir Hanteln-werfend austreten.

Hebammen produzieren bei den Kassen abrechenbare Kosten für eine Gesellschaftsschicht, die sich viel zu wenig wehrt und die viel zu wenig Wähler stellt:Junge Paare mit Kindern oder Kinderwunsch.
Was den Hebammen und damit uns passiert, ist ein weiterer Baustein im systematischen Abbau von Leistungen für eine Bevölkerungsgruppe, die gerne politisch instrumentalisiert wird: 
"Wir geben Milliarden für Familien aus"
Das hört man ständig, aber den jungen Leuten hört keiner mehr zu. Dabei ist es so einfach:

Menschen die sich sicher fühlen, bekommen Kinder, schrieb die umstrittene Autorin Birgit Kelle jüngst zu Recht. 

Menschen, die sich lieben bekommen Kinder. 
Menschen, die ein sicheres Einkommen haben, bekommen Kinder. 
Menschen, die sich gesellschaftlich akzeptiert und nicht vernachlässigt fühlen, bekommen Kinder.

Das erreicht man nicht durch ein schwaches Recht auf einen KiTa Platz oder 12 Monate Elterngeld oder lächerliche 150 € im Monat Betreuungsgeld.

Genau diese vielen, kleinen Bausteine, die immer mehr und sukzessive abgebaut werden, die prägen die Welt, in die wir bewusst (mehr) Kinder setzen (sollen.)
Leistungen, wie beispielsweise die Versorgung durch Hebammen, sind entscheidend für unseren Stellenwert und für einen Platz für Kinder und Familien in einer alternden Gesellschaft. 

Was tun?

Eine Lösungsmöglichkeit wäre es, einen Kontrahierungszwang für die Versicherer zu schaffen, damit sie Hebammen versichern müssen
Ausserdem könnte die Haftpflichtversicherung von den Krankenkassen oder der öffentlichen Hand übernommen oder bezuschusst werden, damit man sie als Hebamme überhaupt bezahlen kann. Machen wir also nicht den Fehler und tun so, als würde da eine Berufsgruppe "halt mehr Geld wollen" und rumstänkern. Das ist nicht der Fall.
Von besser verdienenden Hebammen profitieren wir selbst ganz direkt: Es wird nur dann überhaupt genügend geben, die uns begleiten und behandeln und unseren berechtigten Leistungsanspruch aus dem Gesetz mit Leben füllen.

Wenn sich nichts tut, bleibt uns letztendlich nur die Möglichkeit zu klagen. Das finden auch die Hebammen.

Gerichtlich dagegen vorzugehen. Das tut weh, das schafft Rechtssicherheit.

Um klagen zu können, muss man allerdings "beschwert" sein. In einem Recht. 
"Aktivlegitimiert" nennt das der Jurist. 
Deswegen kann man nicht für andere Leute Ansprüche einklagen, außer es ist ein abtretbares Recht.

Hier sind die Schwangeren und jungen Familien unter Anderem in ihrem Recht aus dem 5. Sozialgesetzbuch, das in § 24c und 24d und f verankert ist, verletzt. 

Spätestens nächstes Jahr also, wird diese Versorgung und dieses Recht überall einbrechen und dann muss man als Schwangere mutig sein und sich wehren.

Ich helfe mit. Gemeinsam mit anderen Juramamas.

Ich kann Euch daher nur um Eure Meinung bitten und darum, die Hand zu heben und Euch Gehör zu verschaffen. Ich selbst bin nicht "aktivlegitimiert", denn ich bin nicht schwanger und ich habe auch eine Hebamme in der Familie. 

So jedenfalls geht es hier nicht weiter.
Das stinkt doch alles zum Himmel.


*****weil,es (leider) sein muss: dieser Blog stellt keine rechtsberatung dar und enthält zum teil sowohl sarkastische als auch ironische bemerkungen. bitte holt immer anwaltlichen rat ein und verlasst euch nicht auf einen blog der juramama heißt. Ich werde hier journalistisch und nicht juristisch oder rechtsberatend tätig.*****




Kommentare:

  1. Das ist ja gruselig und du hast recht: es stinkt zum Himmel!
    Hab dank für deinen Blog - ich nehm hier wirklich viel mit ... auch wenn er nicht rosa und voller Glitzer ist, aber dafür umso wichtiger wie ich finde!
    Desiree

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Desiree! Ich vermisse Glitzer übrigens sehr. Ich sollte mal darüber schreiben, wie man Prinzessin wird, oder so. Dann kippe ich überall schöne Schnörkel aus. Haaaaach...;-)

      Löschen
  2. ICH HABE ALLE MEINE 3 KINDER ZUHAUSE AUF DIE WELT GEBRACHT UND HATTE WUNDERVOLLSTE BETREUUNG IN DER SCHWANGERSCHAFT UND NACH DER GEBURT!!!! ICH WILL MEINE HEBAMMEN BEHALTEN!!!!!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Zuhause! Respekt und Anerkennung!
      Dann weisst Du ja bestens Bescheid, warum wir Hebammen brauchen. Danke für Dein Feedback!

      Löschen
  3. Liebe Juramama,
    Danke schön für diese wahren und so toll geschriebenen Worte; ein Kompliment an uns ( manchmal merkwürdige) Hebammen und eine erstklassige Erklärung des ganzen Dilemmas. Ich werde ihn ca. 10000 mal teilen!;-)
    Liebe Grüße aus dem Norden!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen lieben Dank! Raus damit in die Welt! Attacke! Auf das sich Familien endlich mal gemeinsam in ein Boot setzen. Es ist unerträglich, dass Hebammen hier geopfert werden, um Kosten bei den Familien zu sparen. Im Übrigen wird das Ganze aus meinerv Sicht auch langsam Grundrechtsrelevant. Wir haben eine Berufsfreiheit aus Art. 12 GG. Die Hebammen bald nicht mehr so wirklich.
      Danke für Dein Feedback!

      Löschen
  4. Danke für diesen tollen Artikel - ich teile ihn gerne und vielleicht melden sich bald ein paar werdenden Mamas ;-)
    Alles Liebe
    Michaela

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Michaela! Wir arbeiten mit hochdruck und es kamen aus Juramama-Kreisen schom einige wertvolle Ansätze dazu.

      Löschen
  5. Diesen Artikel teile ich auch als Papa sehr gerne!

    AntwortenLöschen
  6. "Mütter, die ihre Kinder selbst erziehen" - na Dankeschön, also falls damit gemeint ist, was da steht, nämlich dass nur Mütter die sonst keinerlei Berufstätigkeit nachgehen ihre Kinder selbst erziehen, ist es eine Frechheit. Da sollte jemand den Unterschied zwischen KiTa und Kinderheim mal nachschauen. Selbstverständlich erziehen auch berufstätige Mütter ihre Kinder selbst!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da steht nicht, dass nur Mütter die sonst keinerlei Berufstätigkeit nachgehen, ihre Kinder selbst erziehen, sondern dass diejenigen das Betreuungsgeld bekommen.
      Alle anderen haben es aus dem gesamten Kontext meines Blogs heraus schon richtig verstanden.
      Eine Frechheit ist es, in der Anonymität des Internets einen solchen Ton anzuschlagen, das geht auch freundlich, falls Dich eine sprachliche Ungenauigkeit stört. Meine Güte..

      Löschen
  7. Liebe Anonym,
    Nein, das ist damit nicht gemeint und steht da auch nicht. Ich habe nachgebessert. Ich muss zugestehen, dass wenn man ganz sensibel sein möchte und mal wieder diese ermüdende und übrigens Familien-schädliche "Rabenmütter-Hausmütterchen-Fight-Club" Diskussion anstacheln möchte, ja, dann kann man da drüber stolpern.

    Sprachlich unsauber, entschuldige. Aber eigentlich müsste sich aus dem Kontext des Artikels und dem beruflichen Hintergrund meines Blogs ergeben, dass ich eine solche Wertung nicht vornehmen wollte. Natürlich erziehst Du Dein KiTa Kind (auch) selbst.
    Huiuiuiii.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. hihihi...aber juramama... wie kannst du dich so toll für hebammen und familien einsetzen...unmöglich !!! *sehr ironisch gemeintes kommentar.*
      ich finde deinen artikel großartig und es ist extrem toll, daß du und andere juramamas an der sache arbeiten. ihr habt meinen allergrößten respekt ! und das mein ich genau so ! dankeschön !!!

      Löschen
  8. Sehr gut geschrieben. Da ich selber schon 4 Kinder habe und wohl keine mehr bekomme, bin ich ebenfalls nicht aktivlegitimiert, aber ich teile diesen Beitrag gerne und verbreite ihn, damit Frauen für Ihre Rechte kämpfen!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für das Kompliment und das Teilen des Artikels. Mit vier Kindern weisst Du ja nun auch mehr als Bescheid...
      Beste Grüße!

      Löschen
  9. Danke, toller Artikel.
    Ich werde ihn auch teilen und hoffe, dass sich wirklich was tut bei diesem Thema.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Super! Das Feedback läuft schon gut an, es sind weitere juristische Ansätze aus dem Kollegenkreis dazugekommen.
      Danke für Deinen Anteil!

      Löschen
  10. Hallo liebe Juramama,
    danke für diesen Text! Ich selbst bin noch nicht Mutter, ich bin 20 und noch mitten in Ausbildung/Studium. Aber ich habe eigentlich fest vor, Kinder zu bekommen. Am liebsten mehrere. Drei vielleicht. Oder vier. Ich bin in einer großen Familie aufgewachsen und speziell bei meinen jüngsten Geschwistern, zu denen ich einen Altersabstand von über 10 Jahren habe, habe ich natürlich die Schwangerschaft und die Nachsorgezeit sehr bewusst miterlebt und später bei der Hebamme meiner Mutter auch ein Schülerpraktikum absolviert. Auch, wenn ich nie vorhatte, Hebamme zu werden, war das eine unglaublich gute, intensive Zeit für mich. Ich habe gesehen, was werdende/gewordene Mütter für Probleme, teilweise auch wirklich schwierige Probleme, haben. Das hat mir (als damals 17-jährige) erst ein bisschen Angst gemacht. Aber dann habe ich gesehen, dass die Hebamme da war, die Probleme mit der Schwangeren/Mutter zusammen gelöst hat. Und das wiederum hat mir meine Angst vor dem ganzen Themenkomplex Schwangerschaft/Geburt genommen. Immerhin sind es schon echt krasse Veränderungen, die da auf einen zukommen.
    Ich brauche eine Hebamme an meiner Seite, wenn ich Kinder bekommen möchte. Und basta. Es erwartet ja auch niemand von mir, dass ich mein Auto alleine repariere^^
    Grüßele von Lena

    PS: Ich hasse das Wort Hausmütterchen. Das ist abwertend. Und so falsch. Es impliziert, dass jemand den ganzen Tag zu Hause sitzt, die Pantoffeln für den Mann bereithält und Marmelade einkocht. Mamas, die ihre Kinder bis sie drei sind zu Hause behalten, sind keine Haumütterchen. Sie üben den Beruf der Kindergärtnerin/Erzieherin aus. Nur mit einem besseren Betreuungsschlüssel, als man ihn je in irgendeiner KiTa finden wird.
    Es kann und will nicht jede Mutter zu Hause bleiben, genauso wenig, wie jede(r) Schulabsolvent(in) Erzieher(in) werden will.
    Ich finde es gut, dass Du darüber keine Diskussion anzetteln möchtest, denn meiner Meinung nach gibt es da nichts zu diskutieren. Das muss jeder für sich und nach seiner persönlichen Situation entscheiden und verantworten.
    Allerdings sind so polarisierende Formulierungen keine gute Methode, um einer Diskussion vorzubeugen, sie mein Kommentar-Postscriptum :P

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen Dank für dein tolles Feedback zu der Problematik. Ja, Du bist genau die Zielgruppe, die davon betroffen ist. Diejenigen, die sich gerade noch nicht damit befassen, weil sie genau die 5-8 Jahre zu jung sind und das alles (naturgemäß) noch gar nicht in ihrem Radar ist. In 3-5 Jahren plötzlich sitzt diese Generation mittendrin . Man merkt also gar nicht, was einem da an Zukunft genommen wird, deswegen ist es so wichtig, dass nicht nur die "aktivlegitimierten" Anteil nehmen, sondern auch die, die es noch nicht sind. Oder nicht mehr sind.
      Vielen Dank nochmal für Deine Worte!
      Liebe Grüße
      Nina

      Löschen
  11. Liebe Juramama,
    ich denke schon seit ein paar Tagen darüber nach auch über die Grenzen unseres Landes zu gehen, mit fehlt allerdings der juristische Backround. Wenn wir keine Wahl mehr haben wo wir unsere Kinder gebären, wenn unsere Betreuung und unsere Versorgung nicht mehr gewährleistet ist, sind dann nicht grundlegende Menschenrechte verletzt? Können wir dann nicht Klage beim EUGH wegen Verletzung der Menschenrechte? Nur als Gedanke eines Laien...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der Gedanke ist im Kern gar nicht falsch! Nur ist eine Klage beim EuGH ein sehr langer Weg, da man erstmal den Rechtsweg der nationalen Gerichte ausschöpfen muss, inklusive des Bundesverfassungsgerichts. Aber da müssen wir halt mal anfangen und sobald ein Gericht mal da dran sitzt, auch national, ändert sich schon einiges. Da bin ich sicher.
      Ich sehe auch die Berufsfreiheit der Hebammen aus Art. 12 GG unter Umständen verletzt. Juristisch ist das nicht einfach in den Griff zu bekommen, aber wir sind offen und dankbar für jeden Gedanken dazu. Da ist niemand ein Laie! Danke!

      Löschen
  12. Nach 5 Kindern, davon 3 zu Hause geboren, bin ich seit 2009 aktiv für die Hebammen - mit null Ergebnis, leider.

    Sollte ich nochmals schwanger werden(die gute Hoffnung ist da ;-)), klage ich.
    Danke für diesen Beitrag!

    Auf dass meine Töchter und Söhne ihre Kinder auch noch mit liebevoller Hebammenbetreuung gebären können.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Yvonne! Das mach' bitte! Gute Hoffnung für die gute Hoffnung wünsche ich Dir und ziehe einen Online-Hut vor 5 Kindern und 3 Hausgeburten. Klasse!

      Löschen
  13. Huhu, ich als Hebamme finde den Artikel sehr gut. Allerdings geht es nicht nur um etwa 3500 freiberufliche Hebammen die Geburtshilfe leisten, sondern es betrifft alle ca 20000 Hebammen in Deutschland. Die angestellten Hebammen in der Klinik sind dort oft nicht ausreichend versichert und brauchen die Zusatzversicherung auch. Ohne die Versicherung bald gar keine Hebammen mehr!!!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich DANKE Dir! Ich mache nochmal kurz einen Background- Check und nehme das sofort auf!

      Löschen
  14. Ich habe einen Sohn und habe Ihn auch zuhause bekommen!! Ich hatte vorher und nachher eine wundervolle betreuung meiner Hebamme!

    AntwortenLöschen
  15. Der beste Artikel, der mir bislang zu diesem Thema unter die Augen gekommen ist - daher hab ich ihn gleich noch bei meinen Gedanken dazu nachverlinkt: http://amberlight-label.blogspot.de/2014/02/hebammenpetition-wiegetuch.html

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Danke Danke für die Blumen und noch mehr für den Link!

      Löschen
  16. Danke für Deine wahren Worte!

    Ich habe 4 Kinder selbstbestimmt und ausschließlich mit Hebammenunterstützung geboren. Hätte ich mir das nicht auswählen können, hätte ich vielleicht gar nicht so viele Kinder bekommen.

    Und es geht um FAMILIEN, denn es ist nicht egal, wie und wo unsere Kinder und Geschwister geboren werden.

    AntwortenLöschen
  17. Toller Artikel, sehr unterhaltsam geschrieben, fundiert und persönlich. Wenn das so weiter geht, brauche ich selber bald nichts mehr dazu zu schreiben ... ;)

    AntwortenLöschen
  18. Liebe Juramama,

    vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel. Ich bin selbst freiberufliche Hebamme und habe selbst vor sechs Tagen unser zweites Kind zu Hause geboren. Am 13.2. kam die Schreckensmeldung des Hebammenverbandes, dass es ab 2015 keinen Versicherer mehr geben wird, am Tag darauf erblickte unsere Tochter im Beisein zweier wundervoller Kolleginnen zu Hause das Licht der Welt.
    Ich möchte, dass auch meine Kinder (wenn sie irgendwann selbst Eltern werden) noch die Wahlfreiheit des Geburtsortes haben und ich möchte vorallem auch nach 2015 noch als freiberufliche Hebamme tätig sein können.
    Ich hoffe, dass es eine Lösung geben wird und niemand klagen muss...aber wirklich daran glauben kann man nicht mehr, nachdem alle so lange tatenlos zugeschaut haben, wie es uns an den Kragen geht.

    LG, Katrin (Hebamme)

    AntwortenLöschen
  19. Super Beitrag, schöner Blog.
    Leider, leider werde ich wohl nicht in absehbarer Zeit in den Genuss kommen, betroffen zu sein, da wir auf natürliche Weise keine Kinder kriegen können und die Kassen und der Staat auch hier nicht unterstützen.
    trotzdem: Sollte sich unser größter Wunsch erfüllen, bin ich die erste, die klagt.

    eine Kämpferin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Magst du mich mal per Email kontaktieren mit deiner Geschichte? Ich habe dir zu dem Thema was zu sagen. Privater als hier ;-) Falls du also magst, über das Impressum oder über Facebook schreiben.

      Löschen
  20. Könnten wir denn nicht auch schon im Namen unserer Kinder klagen? Auch wenn die noch weit weg vom Kinderkriegen sind? Und muss ich wirklich schwanger sein um zu klagen? LG, Sabine

    AntwortenLöschen
  21. Geehrte Kollegin Juramama, sowohl in meiner Eigenschaft als Rechtsanwalt und Syndikus im Gesundheitswesen als auch in meiner Funktion als Vater in Planung fand ich Ihren Artikel sehr interessant. Dankeschön :)

    AntwortenLöschen
  22. Ich würde jetzt am liebsten auch eine Hommage an meine Hebammen schreiben. Ich habe 4 von 6 Kindern zu Hause geboren. Wie hätte ich das ohne sie schaffen sollen???
    Danke für deinen schönen Text
    Ganz liebe Grüße
    Wolke

    AntwortenLöschen
  23. jawollja! super geschrieben!
    aber:
    wenn ich im Juli 2015 mit blutigen Brustwarzen und ohne Hebamme dastehe, hätte ich leider andere Dinge im Kopf als mich mit einer klage rumzuschlagen ... :-( und so wird es wohl den meisten gehen...

    AntwortenLöschen
  24. Hallo und herzlichen Dank für diesen Artikel. Ich werde Ihn direkt teilen. Ich bin auch eine 3fach Mama und hatte jedesmal eine Hebamme und kann allen Schwangeren wünschen in diesen Genuss zu kommen.

    AntwortenLöschen
  25. Wenn ich (hoffentlich) nächtes Jahr keine Hebamme finde, weiß ich was ich mache....Danke für diesen Beitrag......

    AntwortenLöschen
  26. Liebe Juramama, DAAAAAAAAAAAAAAAAAAAANKE !!!! Toll geschrieben und so auf den Punkt! Ich liebe Ironie und Sarkasmus. Ich bin Hebamme und liebe den Beruf von Herzen! Ich verdiene wenig, habe aber wahrscheinlich mehr Bestätigung als jeder Versicherungsangestellte in seinem Job!!

    AntwortenLöschen
  27. Danke für diesen großartigen Text, den ich gerne weiterverbreite, obwohl ich in einem wichtigen Punkt anderer Meinung bin: Ich möchte nämlich wetten, dass die freiberuflichen Hebammen für die Krankenkassen mehr Geld einsparen, als sie kosten. Durch ihre kümmerlich bezahlte, aufklärende und Zutrauen schaffende Arbeit beugen sie unnötigen ärztlichen Interventionen vor, vom Wohlfühl-Ultraschall bis zum medizinisch nicht indizierten Kaiserschnitt mit allen seinen Folgekosten. Hebammen sind kein Luxus -- auch nicht für die Krankenkassen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das sehe ich genauso!!!
      Die Hebammen helfen, glückliche Frauen und glückliche Kinder ganz schnell nach Hause gehen zu lassen!
      Bei allen meinen vier bisherigen Kindern ging es 3-4 Stunden nach der Geburt nach Hause! zwei mal vom Krankenhaus aus, zwei Mal vom Geburtshaus!
      Alle spontan, nur beim ersten mit Saugglocke. Das kostet nicht mehr, das kostet weniger! Und die liebevolle Betreuung zuhause verhindet Wochenbettdepressionen und ähnliches!
      Daher: Mehr Hebammen statt weniger! Wir brauchen Euch!!!

      Löschen
  28. Super Beitrag der sich einfach toll liest und mir so aus der Seele spricht. Ich habe 8 Kinder, 7 sind zu Hause geboren. Wunderbare Erlebnisse, und besonders schön war immer das Komplettpaket, Vorsorge, Nachsorge, Rückbildung, Geburtsvorbereitung, Babymassage ... alles aus einer Hand und alles liebevoll und kompetent. Ich habe viele tolle Hebammen kennengelernt, meine weltbeste Hebamme leider auch zu Grabe getragen, aber die Verbundenheit zu den Hebammen bleibt und die Dankbarkeit auch.

    AntwortenLöschen
  29. Das liest sich wirklich sehr schön und ich werde es auch in meiner Praxis aushängen, damit es auch die lesen können die nicht im Internet zu Hause sind. Seid mehr als 35 Jahren arbeite ich als Hebamme, am anfang in der Klinik und nun seid nunmehr 20 Jahren als Hausgeburtshebamme. Diesen Beruf übt man nicht aus um reich an geld zu werden, sondern um die vielen schönen Stunden mit werdenden Eltern zu verbringen. Die Ehre zu haben mit den Eltern den wohl schönsten Moment im Leben mit erleben zu dürfen.
    Meine Tochter hat sich mir angeschlossen, ist seid gut 1 Jahr ebenso als Hebamme tätig und zusammen möchten wir gerne weiter den Familien zur Verfügung stehen. Meine Enkeltochter möchte ebenso in unsere Fussstapfen treten und ist nun sehr verunsichert.
    Ich finde es eine gute Idee rechtlich vor zu gehen. Nur diese Sprache versteht unser Staat.
    Ich hoffe es werden sich viele anschliesen und dich unterstützen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. eine hebammenfamilie, wie schön! ich hoffe wir können was bewegen!

      Löschen
  30. Wirklich toll geschrieben!!!
    Meine Tochter ist jetzt knapp fünf Monate alt, ich habe sie zwar in der Klinik zur Welt gebracht, aber mit Beleghebamme.
    Eigentlich wollten wir in 2 Jahren noch so ein kleines Wunder bekommen...eigentlich!
    Denn, wie meine Hebamme schon sagte: "Beim zweiten schaffst du es nirgendwo mehr hin!" (Die Kleine war in knapp 2 Stunden auf der Welt)
    Und ehrlich gesagt, habe ich keine Lust auf eine Hausgeburt ohne Hebamme...! :(

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da schließe ich mich an! Auch mir wurde aus dem gleichen Grund bereits eine Hausgeburt beim nächsten Mal vorhergesagt. Aber wer weiß, vielleicht gibt's dann ja anstatt Hebammen eine tolle Handyapp, mit Hilfe derer wir zuhause alleine gebähren können. ;-) Hoffen wir, dass unser Land und unsere Politiker doch noch zur Vernunft kommen.

      Löschen
  31. Vielen Dank für diesen Text, informativ und läd zum schmunzeln ein, obwohl das Thema todtraurig ist.
    Ich selbst bin Ärztin und habe meine 2 Mädels NICHT im Krankenhaus geboren! Auch Nummer 3 (grad unterwegs) soll zu hause auf die Welt kommen.
    Bei uns in der Gegend ist es zwar schwierig, aber Dank einiger sehr engagierter Hebammen noch möglich, "sich eine Hausgeburt zu gönnen". (Was die Kassen wirklich um einiges weniger kostet, als so eine Krankenhausgeburt)
    Meine Hebamme muss allerdings rund 40 km fahren -lässt sich vielleicht da schon was machen mit einer Klage? Die Fahrtkostenpauschale deckt ja nur 20 km ab...
    Liebe Grüße,
    Lydia

    AntwortenLöschen
  32. Ich bin vor sechs Wochen zum ersten Mal Mama eines kleinen und gesunden Jungen geworden. Ich kann die von dir erwähnten Sorgen und Ängste soo gut nachvollziehen und hätte ich meine Hebamme nicht gehabt, ich glaube ich wäre verrückt geworden. Vor allem während des Wochenbetts ist eine solch gute Seele unverzichtbar, die mit all ihrem Wissen junge Eltern unterstützt. Sie hat mit Mut gemacht, mir meine Ängste genommen und alle Fragen sehr geduldig und nie oberlehrerhaft beantwortet. Wenn irgendwann ein Geschwisterchen dazukommt, dann möchte ich nicht ohne Hebamme sein!

    AntwortenLöschen
  33. Danke für diese Wahren Worte! Ohne meine Hebamme wäre ich bei meiner zweiten Schwangerschaft sofort auf dem OP-Tisch gelandet. Meine Tochter lag in Beckenendlage und für die Ärzte war das eine klare Sache!!! Ich wollte von Anfang an keinen Kaiserschnitt und hatte Glück damit noch vier Wochen vor Entbindungstermin so eine tolle "Vollblut- Beleghebamme" zu finden die mir ganz viel Mut gemacht hat und sich rührend um mich gekümmert hat. Sie hat sich für mich eingesetzt bei der Klinikleitung, so dass ich dann doch eine Spontangeburt versuchen durfte. Was soll ich sagen, ich hatte eine tolle Geburt dreineinhalb Stunden und es lief trotz Beckenendlage alles super! Auch meine Vor- und Nachsorgehebamme und auch noch eine Hebamme aus unserem städtischen Geburtshaus haben mich so gut betreut und mir immer wieder Mut gemacht (von meiner Frauenärztin kam nur Angstmacherei). Also ein Lob auf die Hebammen ohne die es nicht geht und ich will auch, dass meine beiden Töchter noch die Wahl haben und eine gute Betreuung erhalten. Ich versuche mich so gut es geht, mit neun Monate altem Baby, hier vor Ort in Schleswig Holstein zu engagieren und finde es einerseits toll wie viele Mütter und junge Frauen (und auch Männer/Väter) das auch tun, andererseits empfinde ich den Aufschrei der Gesammtbevölkerung auch noch sehr verhalten. Da geht noch was!!!!

    AntwortenLöschen
  34. Eine rechtliche Grundlage für ein "Beklagen" zu haben ist die halbe Miete, die andere Hälfte ist das Wissen darum. Vielen Dank! Wir sind nächstes Jahr nicht mehr betroffen, könnten uns aber nicht vorstellen, ohne Hebamme diesen wichtigsten Schritt im Leben eines Menschen zu überstehen. Durch "Gefällt mir" Drücken wird aber noch keine Änderung erfolgen, hier muss man wirklich fundiert und konzertiert vorgehen!

    AntwortenLöschen
  35. Leider bin ich auch nicht mehr in der Gruppe der Schwangeren vertreten, denn meine Zwillinge springen hier frisch und fröhlich rum. Meine Tochter räumt grad mal wieder alles aus, was sie findet und mein Sohn versucht gerade den Internetstick zu ziehen... Egal, es ist ein toller Text. Und er wurde bereits geteilt - sehr schön. Etwas Sarkasmus und Ironie gepaart mit der Realität erzeugt meist das größte Verständnis. Als ich mit meinen Kobolden schwanger war, ging es mir nicht gut. Da hätte ich meine Hebi nicht missen wollen. Sie hat mir geholfen und mich beruhigt, eben ganz so, wie es sein soll. Leider durfte ich nur mit maximaler chirurgischer Hilfe entbinden, ABER meine Kinder sind gesund und munter. Das zählt. Und hinterher hab ich nicht mit blutigen Brustwarzen gesessen, denn das Stillen hat geklappt. Aber ich bin allein mit den Zweien und manchmal war es wirklich schwer. Und wenn dann eine liebe und supersympatische Frau vorbei kommt, einen aufbaut, motiviert und noch einige wertvolle Tipps mehr gibt, ist das unbezahlbar. Daher müssen wir uns wehren, irgendwie. Das kann doch nicht sein. Ich möchte noch mehr Kinder. Was soll denn werden? Ein wunderbares Engagement. Danke dafür.

    AntwortenLöschen
  36. Danke für diesen tolle Artikel. Ich bin wohl gerade aktivlegitimiert, hab aber zum Glück noch eine Hebamme, die mir versprochen hat, die Geburt meines dritten Kindes im Juli auf jeden Fall noch zu begleiten. Nun hab ich jedoch große Angst, dass sie sich doch zurückziehen könnte und ich dann wieder in Krankenhaus muss. Ich tendiere dazu eine unbegleitete Hausgeburt zu machen. :/
    Ulrike

    AntwortenLöschen
  37. Danke, dass du mal eine andere Sicht auf die Sache bringst! Diese ganzen Artikel mit dem Tenor "Die Situation ist schlimm, die armen Hebammen, die Politiker haben es kapiert, aber es passiert nichts" machen mich wahnsinnig. Ich unterschreibe und teile und kommentiere, weiß aber genau, dass es nicht viel bringt. Ich zittere vor Wut, wenn ich daran denke, dass die Hebammenversorgung zusammenbrechen könnte. Und mein Mann (der genau weiß, dass ich ohne unsere Hebammen untergegangen wäre) wundert sich, dass es mich so sehr mitnimmt. Wundert sich, dass ich die Entscheidung, ob wir noch ein Kind bekommen auch davon abhängig machen könnte.
    Gibt es irgendeine Möglichkeit Druck auszuüben, ohne aktuell keine Hebamme zu finden? Druck auf die Krankenkassen zum Beispiel? Mütterstreik? Keine Ahnung...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hier gibt es eine politische Möglichkeit, die eine andere Juramama sehr schön herausgearbeitet hat. Hier der Link, den ich auch gleich nochmal in meinen Blog setzen werde.

      Löschen
    2. http://lolliesberlin.blogspot.de/2014/02/mal-etwas-anderes-ab-nachstem-sommer.html

      Löschen
  38. Ich bin schwanger!
    Eigentlich habe ich schon eine Hebamme - das war nach meinem Mann die erste, die ich informiert habe, denn auch mein fünftes Kind auf keinen Fall ohne Hebamme!!!, aber vielleicht kann ich trotzdem klagen?
    Nur keine Ahnung, wie das geht und Geld oder Rechtsschutzversicherung hab ich leider nicht...
    Herzliche Grüße,
    Barbara

    AntwortenLöschen
  39. ... was für eine wunderbare Welle dein Post schlägt Nina! Das freut mich grad ganz mächtig!!
    Weiter so - raus in die Welt damit!!!

    AntwortenLöschen
  40. Fällt das nicht auch ein wenig ins Anti-Diskriminierungs-Gesetz rein??? Weil im Endeffekt werden wir Frauen ja dafür bestraft, dass wir überhaupt schwanger werden können. Da schreit der deutsche Statt nach mehr Kindern, schafft allerdings keine ausreichenden Kita-Plätze für Mamas die wieder arbeiten wollen und nun sollen die Hebammen auch noch abgeschrieben werden???? Da sollte man sich als Frau echt überlegen, ob man nicht das Weite sucht aus diesem Land. Mal schauen, ob man nur mit ALTEN Politiker(inne)n noch einen gesunden Stast aufrecht erhalten kann...

    AntwortenLöschen
  41. Auch ich habe meine Kinder zu Hause geboren. Die Krankenkasse weigerte sich die Rufkostenpauschale zu zahlen. Viele Frauen nahmen das hin oder wechselten zu einer zahlenden Kasse. Nur kein Rechtstsreit...das ist zu zermürbend. Und ja: Das ist es! Seit über zwei Jahren. Ich bleibe gespannt. Dass sich die Lage so sehr zuspitzt habe ich nicht erwartet. Vielleicht hätte Frau schon eher Rabbatz machen müssen und sich wehren...wenn es jur nicht so zermürbend wäre.

    AntwortenLöschen
  42. Danke Liebe Juramamma, ich werde den Artikel gerne weiterleiten und teilen. An die Krankenkassen hab ich gar nicht gedacht, aber natürlich! Zudem hätten die Babynahrungshersteller gut an mir verdient, gestillt hätte ich ohne Hebamme sicher nicht ;( Alle Frauen sollten das recht haben selbst zu entscheiden wo sie ihre Kinder bekommen und dafür müssen wir uns einsetzen. Geburtsklinik und Wöchnerinnenstation sind für mich keine Option - nie wieder.

    AntwortenLöschen
  43. Liebe Juramama,

    vielen Dank für diesen Blog! Wir vom Geburtshaus Roseninsel möchten einen Link von unserer Homepage auf Deinen Blog setzten. Ist das in Ordnung? Mit herzlichen Grüßen vom Bodensee. Marcus

    AntwortenLöschen
  44. Lieber Marcus, GO!
    Viele liebe Grüße vom Norden in den Süden!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Dir!!!
      ich hoffe, dass Dein Blog von sovielen wie möglich gelesen wird. Weiter so! Wunderbare und wichtige Arbeit!

      Löschen
  45. Vielen Dank Juramama, wie schön geschrieben, nachdenklich und auch manchmal zum schmunzeln. Geteilt auf Facebook.
    Liebe Grüße Hebammenschülerin Jenny

    AntwortenLöschen
  46. Ich wohne in Kanada in der schönen Provinz Saskatchewan (mal googeln, damit man weiß wo das ist) und bin gerade schwanger. In meiner Provinz mit ca. 1 Mio. Einwohner gibt es ca. 10 Hebammen, in meiner Stadt 4.5 (eine Halbtagsstelle). Wenn man hier eine Hebamme haben möchte, dann muß man schon während der Zeugung anrufen und sich auf die Liste setzten lassen. Ca. 10 bis 30 Frauen werden pro Monat abgewiesen. Leider sieht aber die Provinzregierung den Bedarf nicht und weitet das Program nicht aus.

    Von daher hat es Deutschland "gut", denn es gibt wenigstens noch die Praxis- und Krankenhaushebammen. Aber natürlich hast du vollkommen Recht. Die freiberuflichen Hebammen dürfen nicht verschwinden. Die werden ja auch gebraucht, vorallem wenn man sogar ein Recht darauf hat. (Das wußte ich übrigens garnicht, dass das im Gesetzt verankter ist. Da ist die ganze Sache ja noch schlimmer, weil damit ja ein Gesetzt gebrochen wird.)

    Ich hoffe, dass ordentlich geklagt wird, denn glaubt mir, keine Wahl zu haben ist gelinde gesagt unter aller Sau.

    AntwortenLöschen
  47. Moin,
    danke für Deine klaren Worte!
    Es kommt jedoch noch "ein kleines" Problem mehr auf Familien zu: mindestens ein Drittel der krankenhäuslichen Geburtsabteilungen haben keine angestellten Hebammen mehr (die zumindest theoretisch über ihr Haus versichert sein könnten), sondern ausschließlich Beleghebammen. Viele arbeiten trotzdem im Schichtdienst, weswegen nicht alle Eltern darum wissen. Beleghebammen sind jedoch ebenfalls freiberufliche, also selbst haftpflichtversicherungszahlende, Hebammen - all' diese Abteilungen werden zum 01.07.2015 schließen müssen. Somit werden die Wege zum Kreißsaal weiter und der Andrang in den verbliebenden größer!
    Viel Spaß beim Gebären im Flur!
    Und im Hebammengesetz (§4) steht, daß zu einer Geburt (auch zu einem Kaiserschnitt!) eine Hebamme hinzugezogen werden muß, sonst machen sich Ärzte und Rettungsdienst strafbar. Für Ärzte heißt das, sie verlieren ihre Approbation (weil sie durch ihr Studium nur für pathologische Geburten, nicht für physiologische Abläufe ausgebildet sind).

    Durch die Einsparung der Hebammen ist deutlich mehr in Gefahr, als nur "Familienidylle" - es geht ums nackte Überleben (der noch zu gebärenden Kinder)!

    AntwortenLöschen
  48. Danke für Deine klaren Worte!
    Allerdings ist die Hoffnung falsch, ab 01.07.2015 würden alle Geburten auch ohne freiberufliche Hebammen sicher in Krankenhäusern betreut werden.
    Bereits jetzt haben ca. ein Drittel der Kliniken keine angestellten Hebammen mehr, sondern Beleghebammen. Das sind auch freiberufliche (die sich auch selbst versichern müssen). Wenn diese Abteilungen wegfallen, werden die Wege länger und der Andrang in den restlichen Kreißsälen größer. Viel Spaß beim Gebären im Flur!

    Im §4 des Hebammengesetzes steht, daß zu jeder (!!!) Geburt eine Hebamme hinzugezogen werden muß. Also auch bei einem Kaiserschnitt. Anderenfalls machen sich Arzt oder Rettungsdienst schuldig - der Arzt verliert seine Approbation. Sein Studium hat ihn für Pathologie, nicht für Physiologie ausgebildet, zum Schutz der Familien gibt es diese Regelung.

    Fallen die Hebammen in Deutschland weg, geht es nicht um den Erhalt von Familienidylle, sondern ums nackte Überleben (der noch ungeborenen Kinder)!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Julia,
      Du hast absolut Recht! Ich hoffe ich konnte mit dem Artikel genau das aufzeigen, was Du schreibst: es geht nicht um Familienidylle!
      Danke für Dein Feedback!!

      Löschen
  49. Ich denke, man sollte das Buch auch einmal aufschlagen, um alle Hintergründe für diese Entwicklung zu erfassen.
    Zunächst einmal ist eine Verletzung von Grundrechten hier nicht gegeben, da dieser Beruf weiter ausgeübt werden kann. Lediglich die freiberufliche Tätigkeit wird durch die fehlende Absicherung eingeschränkt.

    Ohne genaue Zahlen vorliegen zu haben, wird die Entscheidung gegen eine Weiterversicherung durch das genannte Versicherungsunternehmen mit Sicherheit auf wirtschaftlichen Kennzahlen beruhen. Ein Unternehmen, welches Fehlverhalten von Menschen versichert (Haftpflicht), ob vorsätzlich, fahrlässig oder schuldlos, folgt wirtschaftlichen Motiven, wie jedes andere Unternehmen auch.
    Wenn die Kosten für die Weiterversicherung den Nutzen/die Einnahmen übersteigen, ist das Geschäft unrentabel, daher abzustoßen.

    Jetzt stellt sich die Frage, warum auf einmal die Kosten den Nutzen übersteigen. Hier sollte man sich die angefallenen Haftpflichtfälle einmal ansehen. (Ich betone noch einmal, mit liegen keine Zahlen vor)
    Vermutlich ist die Anzahl der Fälle von schweren Komplikationen bis hin zum Tod des Kindes und/oder der Mutter bei freiberuflichen Hebammen durch fehlende notärztliche Infrastruktur sehr hoch. (Aus rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht sind hier >5% bereits zu hoch, vermutlich liegt die Zahl der Unfälle/Komplikationen wesentlich höher, geschätzt >35 %).

    Damit ist wohl zu vermuten, daß wohl der eigene Berufstand für die Entscheidung der Rückversicherer verantwortlich ist.
    Wer zu viele Fehler macht, wird ausgetauscht. Das ist eine logische Folge in jeder Lebenssituation, oder würde man einen Arzt, Rechtsanwalt, Elektriker, Angestellten etc nicht tauschen bzw. entlassen, wenn dieser seine Aufgaben nicht zuverlässig erfüllen kann bzw. das Angestrebte nicht erreicht wird? Ich denke, da ist sich jeder einig.

    Ohne die Wirtschaftlichkeit in Betracht zu ziehen, müsste man sich bei einer hohen Anzahl an Komplikationen in jedem Fall die Frage stellen, ob eine fehlende, notärztliche Infrastruktur wirklich so schlecht ist, im Interesse der Mutter und des Kindes - auch wenn man dann einige Tage nicht auf der eigenen Couch liegen kann.

    Sicher sind einige ihrer angesprochenen, positiven Punkte zutreffend, dennoch gibt es hier Anlass, alle Seiten zu betrachten.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Moin,
      nein, "die Anzahl der Fälle von schweren Komplikationen bis hin zum Tod des Kindes und/oder der Mutter bei freiberuflichen Hebammen durch fehlende notärztliche Infrastruktur" ist nicht "sehr hoch"!
      Aber in den wenigen Fällen, in denen es zur Klage kam, sind die zugesprochenen Schadenssummen exorbitant gestiegen (von ca. 200.000€ auf ca. 5 Mio.€).
      Und weil die Hebammen-Haftpflichtversicherung eine so hohe Abdeckung bietet, die vieler Ärzte jedoch nicht, wurden und werden zunächst die Hebammen verklagt. Wirtschaftlich verständlich.

      Wenn jedoch alle Belegabteilungen (immerhin ca. 1/3 aller derzeit bestehenden Geburtsstationen) geschlossen, also Wege weiter würden, werden unschön viele Geburten unbegleitet am Wegesrand stattfinden.
      Gäbe dann aber natürlich auch niemanden mehr, der Fehler gemacht haben könnte ...

      Löschen
  50. Es ist wirklich schlimm, wenn es keine Hebammen mehr geben soll.Ich habe zwei Kinder zur Welt gebracht und wäre ohne Hebamme völlig aufgeschmissen gewesen.
    In deinem Text steht, dass Hebammen dann auch keine Vor-und Nachsorge mehr anbieten dürfen. Ist das wirklich so? Ich dachte eigentlich die Versicherung gilt nur für die Geburt ansich...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Patchworkmutti,
      Danke für Deine Nachricht, ich erkläre Dir das gerne:
      eine Berufshaftpflichtversicherung deckt das gesamte geburtshilfliche Handeln ab, also auch die Vorsorge und Nachsorge. Wenn sich also zum Beispiel in einem Prozess herausstellt, dass der Fehler schon bei der Vorsorge der Schwangeren durch die Hebamme hätte erkannt werden müssen und ein Schaden für das Kind oder die Mutter begrenzt oder hätte vermieden werden können, dann haftet die Hebamme auch im Vorsorgebereich. Damit derjenige, der den Schaden hat, nicht das Risiko trägt, dass die Hebamme den Schaden nicht bezahlen kann (was meistens so ist, wer hat schon so viel Geld), gibt es Berufshaftpflichtversicherungen. In manchen Berufszweigen ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass man eine haben muss um überhaupt arbeiten zu dürfen. Meistens weil es in der Natur des jeweiligen Berufes liegt, dass wenn mal ein Fehler passiert, gleich große Schadenssummen entstanden sind, auch wenn der Fehler vielleicht ein ganz kleiner war (Ärzte, Anwälte, Architekten zum Beispiel auch).
      Deswegen können die Hebammen also auch keine Vor- und Nachsorge mehr machen, auch die in einer Klinik angestellten nicht, denn deren Versicherung betrifft oft nur die Tätigkeit in der Klinik und nicht die bei den Schwangeren zu Hause.

      Löschen
  51. Hallo Juramama,
    danke für diesen tollen Artikel! Ich mag Deine "Schreibe", diese Mischung aus guter Information und Unterhaltung... Über diesen Artikel bin ich auf Dich aufmarksam geworden und würde gerne noch mehr von Deinem Blog lesen, aber leider hat das mit dem Anmelden gerade irgendwie nicht geklappt.... Ich probiers nochmal... und dann hoffentlich bis bald mal wieder.
    Liebe Grüße
    Johanna Havran

    AntwortenLöschen
  52. Liebe Juramama,

    Du schreibst mir aus dem Herzen! Im November ist mein Sohn sechs Wochen zu früh auf die Welt gekommen und ohne meine Hebamme wäre ich jetzt wieder in der psychischen Verfassung, die ich nach dem juristischen Staatsexamen hatte. Und das wünsche ich wirklich niemandem!

    Viele Grüße
    Nina von Juraculix

    AntwortenLöschen
  53. danke für diesen wundervollen bericht!!! ich teile ihn so oft es geht! meine mutter ist hebamme und dein bericht hat mich an manchen stellen lächeln lassen, weil ich meine mutter und manche schon mit erlebte situationen darin gespiegelt sah. ich habe auch auf meinem blog über das thema geschrieben und hoffe sehr, dass wir etwas bewegen können. liebe gruesse!

    AntwortenLöschen
  54. Hallo liebe Juramama,

    kleine Korrektur!!! Es geht hier um den gesamten Berufsstand .... nicht nur um Hebammen, die Geburten machen.
    Ich bin schon aus Kostengründen 2009 aus der aktiven Geburtshilfe ausgestiegen, darf aber ab 2015 keine Kurse, Vor- und Nachsorge .... keine originären Hebammentätigkeiten ... mehr anbieten.
    Keine Geburtsvorbereitung, SSGym oder Rübi!!!

    Quasi ..... ein BERUFSVERBOT für alle Hebammen!!! ...... moderne Hexenverbrennung" im Jahr 2015!!

    ... ansonsten ist dein Blog sooooo schön!!!

    Liebe Grüße
    von einer kämpfenden Hebamme aus Essen

    Brigitte Bremer


    AntwortenLöschen
  55. Hallo Juramama,

    dein Bericht ist klasse, aber eine kleine Korrektur ist überaus wichtig!!!!

    Es geht in der Situation nicht nur um die ca. 3500 Hebammen , die aktive Geburtshilfe leisten, sondern auch um ALLE Hebammen. Wir dürfen NICHTS mehr anbieten, da die Versicherung auch Kurse wie Geburtsvorbereitung, SSGym, Rübi und andere abdeckt.
    Ich selber bin schon 2009 aus der aktiven Geburtshilfe aus Kostengründen ausgestiegen, nun nimmt man mir den Rest!!!
    Die Thematik muß mehr in diese Richtung gelenkt werden, da es 2015 quasi ein Berufsverbot für uns alle gibt.
    Die moderne Form der "Hexenverbrennung" im Jahr 2015!!!!
    Es wird auch in den Kliniken keine Hebammen mehr geben .... wahrscheinlich dürfen wir dann als "Handlanger"der Ärzte weiter anwesend sein, um dem Gesetz Genüge zu leisten.

    Liebe Grüße von einer kämpfenden Hebamme aus Essen
    Brigitte

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Brigitte,
      ich hatte gehofft, der Teil den Du zu Recht erwähnst, kommt schon rüber wenn ich Vor- und Nachsorge nenne. Aber ich werde im Text nochmal deutlicher nachfassen! Danke und viele Grüße!

      Löschen
  56. Haftplicht ist überall in der Medizin ein Problem. Auch Universitätsklinik haben Probleme, eine Haftpflicht zu bekommen. Auch hier steigen die Kosten kontiniuerlich. Die Versicherungsmathematik macht es notwendig, wenn die Klagebereitschaft steigt. Der Schaden im Bereich von Geburtshilfe ist aufgrund des verbesserten Überlebens schwerst hirngeschädigter Kinder enorm gestiegen. Die Pflegekosten können über Jahrzehnte anfallen.

    AntwortenLöschen
  57. Danke für diesen tollen, aufklärenden Artikel! Ich hoffe, dass sich alles noch zum Guten wenden wird!!
    Lg Knutselzwerg

    AntwortenLöschen
  58. Vielen, vielen Dank für diesen Post!
    Ich habe zwei Kinder zur Welt bringen dürfen und möchte mir nicht vorstellen, wie es mir ginge, wenn ich vor allem bei der zweiten Geburt meine Hebamme nicht gehabt hätte. Mein Sohn hat sich kurz vor ET gegen ein Leben mit uns entschieden...
    Meine Hebamme hat meinen Mann und mich so wahnsinnig liebevoll und verständnisvoll betreut, ich weiß nicht, wo wir ohne sie jetzt stehen würden. (Ich schreibe ganz bewusst von meinem Mann und mir, weil ich überzeugt bin, dass Hebammen ganz oft nicht nur den Frauen helfen, sondern die Männer sie häufig genauso brauchen!)
    Jedenfalls sind wir auch dank ihrer Arbeit mit uns psychisch so gut aufgestellt, dass ich jetzt wieder im 5. Monat schwanger sein kann.
    Jeder muss um die Hebammenhilfe/-unterstützung kämpfen, nicht nur wir Frauen.
    liebe Grüße,
    Eva

    AntwortenLöschen
  59. Liebe Juramama,
    was für ein toller Artikel!!! Ich werde ihn auf jeden Fall weiter empfehlen.
    Da ich jetzt mit unserem dritten Kind schwanger bin (es wird wie die anderen ein Geburtshauskind), tauge ich auch nicht für eine Klage in 2015. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass man dafür auch Geld benötigt weil Verfahren ja auch irgendwie mit Geld verbunden sind - richtig??? Somit besteht für die, die klagen wollen zumindest am Anfang (und falls sie nicht recht bekommen) sicher ein Finanzierungsproblem. Gibt es da eine Idee von der Art eines Spendenkontos??? Ich habe überhaupt keine Ahnung wie sowas organisiert sein kann und sollte (bzw. ob es dass schon gibt), aber Spenden wäre doch etwas, was auch die dann nicht mehr Schwangeren machen könnten...
    Liebe Grüße,
    Maria

    AntwortenLöschen
  60. Liebe Juramama,
    Danke für den Artikel, ich bin immer noch im Schock, was es wirklich bedeutet! Ich bin aktuell schwanger, aber das Kind kommt schon im Sommer, da kann ich nicht klagen, oder? Allerdings kann mir meine Hebamme nicht zusichern, dass sie erneut für eine Hausgeburt zur Verfügung steht, weil sie so ausgebucht ist und sie nicht mal eine Urlaubsvertretung anbieten kann. Sie betreut mich aber und ich hoffe, dass das Kind auf nach ihrem Urlaub wartet. Dennoch könnte es ja sehr wahrscheinlich sein, dass ich zum Beispiel keinen Rückbildungskurs zu Ende machen kann, denn das schaffe ich auf keinen Fall komplett bis Januar, kann ich das auch einklagen? Und ich habe doch auch Anspruch auf die Hebammenhilfe bei Stillproblemen und so, das fällt doch auch noch ins neue Jahr? Ich glaube, ich würde klagen, bin so wütend, aber ich sehe keinen richtigen rechtlichen Anspruch, weil ich technisch gesehen zu früh entbinden werden (also vor 2015) und weil meine Hebamme schon tut, was sie kann und mich bei der Geburt unterstüztzen würde, wenn Kind nicht während des Urlaubs kommt.
    Viele herzliche Grüße,
    Susanne

    AntwortenLöschen
  61. Auch nebenberuflich arbeitende Hebammen benötigen immer eine Haftpflichtversicherung!!
    UND: Auch Hebammen in den Kliniken müssten sich zusätzlich versichern, da die Versicherungen über die Klinik oft lückenhaft sind und die Hebammen im schlimmsten Fall mit ihrem Privatvermögen haften, weil die Versicherungssummen niedriger sind als die Schadenssummen!!!!!

    AntwortenLöschen
  62. Wunderbar geschrieben!!!!Und du hast so Recht!! Ich bin selbst mal Hebamme gewesen und hatte das Glück wunderbare Hebammen bei den Hausgeburten meiner Kinder zu haben,besonders eine davon gehörte fast zur Familie,weil sie 6 mal dabei war…und auch (relativ ) entspannt eine BEL-Hausgeburt bei uns begleitet hat…dieser Berufsstand ist vom Aussterben bedroht…und wenn ich an meine großen Töchter denke und dran,dass sie vielleicht später nicht mehr wählen dürfen …das wäre skandalös!!Liebe Grüße Tanja

    AntwortenLöschen
  63. Liebe Juramama,

    ich muss mich den vielen positiven Kommentaren hier anschliessen. Du hast einen super Schreibstil, der sich sehr gut liest und gleichzeitig total unterhaltsam und spannend ist. Ich sehe dass dein Blog noch relativ neu ist und drücke dir meine Daumen, dass dieser noch lange währt und sehr bekannt wird. Das Zeug dazu hast du und dein Blog auf jeden Fall. Ich habe dich gleich mal in mein Bloglovin' aufgenommen und empfehle dich weiter!

    Und ja: auch ich möchte meine Hebamme nicht missen, dann würde ich mich 300 Jahre zurückversetzt fühlen, total unsicher und hilflos. Die Ärztebetreuung innerhalb meiner Schwangerschaften war nämlich so was von unpersönlich und für mich von kaum einen Nutzen (mit Ausnahme des Ultraschalls), dass ich es auch sein lassen hätte können! Ein reiner Faktencheck ohne jegliches persönliches Interesse. Und das ist doch was einer Schwangeren Sicherheit gibt, oder nicht??? Das man sich auch für die werdende Mama interessiert, sie nicht nur einmal fragt: sonst alles klar? Und dann eine vollständige Antwort erwartet die nicht länger also 30 Sek dauert?
    Ach ja auch schon vor 300 Jahren gab es Hebammen (und zwar fast aussschlieslich), die fühlten sich dann hoffentlich auf der persönlichen Ebene besser betreut als die Frauen heute. Diese Entwicklung ist einfach nur traurig!
    Liebe Grüße
    Fenja

    AntwortenLöschen
  64. John Michael Sucker2. März 2014 um 21:27

    Was fuer ein wunderbarer Vortrag: So viel Geist, so viel Charme, so viel Witz, so viel Leidenschaft, und so viele wertvolle und nachvollziehbare Informationen. Mit das Beste, was ich seit vielen Jahren lesen durfte.

    AntwortenLöschen
  65. Hallo!
    Ich habe als Hebamme in der BVV des Bezirks Reinickendorf von Berlin eine Einwohneranfrage gestellt, an alle Parteien:
    "Wie sorgt der Bezirkt dafür ,daß Frau....im Septemper ihr Kind zu Hausegeboren wird?
    Die Hebamme hat nicht die Kapazität die Hfv zu bezahlen..."
    Ist das auch für andere interessant?
    Viele Grüße Mila Korn

    AntwortenLöschen
  66. Vielen Dank für den tollen Artikel. Ich habe 5 Kinder, 2 davon im Himmel und auch das ist etwas worüber sich keiner Gedanken macht: Wer begleitet auch durch schwere Zeiten?!
    Ich denke nicht das mein Arzt,Abgeordneter oder Versicherungsvertreter mit mir gesprochen hätte, mich begleitet hätte als die Brust voll und der Arm leer war.
    Hebammen sind einfach unersetzbar, in guten wie in schlechten Zeiten!
    Und natülich hatte ich auch all die schönen Erlebnisse mit meiner Hebamme, das erste Kennenlernen und Stillen etc. Meine Hebamme hat mir zu jeder Zeit Kraft und Selbstvertrauen gegeben das ich es schaffen kann.
    Liebe Grüße Jenny

    AntwortenLöschen
  67. Hallo Juramama, ich zwar schon eine Oma und damit auch nicht mehr aktivlegitimiert, aber auch ich möchte, dass meine Kinder und Enkelkinder eine gute Betreuung und Nachsorge beim Kinderkriegen haben.
    Darum teile ich den tollen Artikel sehr gerne.
    viele Grüße
    Martina

    AntwortenLöschen
  68. Ganz herzlichen Dank für diesen tollen Artikel - diese Kraft und den Widerspruchsgeist dahinter würden wir Hebammen uns (auch für uns selbst!!!) noch viel mehr wünschen! Unsere Arbeit ist einfach wunderbar - aber auch kraftzehrend, vor allem, wenn man Arbeitszeiten von mehr als 60 Std./Woche leisten muss, um das Überleben von sich selbst und seiner Familie gewährleisten zu können...
    Der finanzielle Aspekt war schon in den letzten Jahren ein ewiger Balanceakt, aber ich bin mir sicher, noch nie haben so viele Hebammen an die Aufgabe ihres Berufes gedacht wie jetzt. Es ist eben keine Lösung, zu sagen: Der Hebammenberuf KANN ja weiter ausgeübt werden- dann eben in den Kliniken. All die Hebammen, die jetzt freiberuflich (aber eben auch HAUPTBERUFLICH) in Landkreisen, Städten und Dörfern unterwegs sind, um Familien in einem Zeitraum von Monaten vor der Geburt und mehr als 8 Wochen nachsorgend zu betreuen, LEBEN davon! Wie viele Stellen müssen da neu geschaffen werden in Kliniken? Wie arbeitet eine Hebamme, die sich bewußt für Vor-und Nachsorge bzw. außerklinische Geburtshilfe entschieden hat, und das z.B. seit mehr als 25 Jahren macht, weiter- mit einer Halbtags- oder Viertelstelle in der Klinik? Denn mehr wird es nicht geben für die "Übriggebliebenen" und "Unterzubringenden" ...
    Wir Hebammen WISSEN, welchen Stellenwert wir für die Frauen und Familien haben, und wir sind für jede Äußerung von Herzen dankbar, die uns zeigt, dass IHR unsere Arbeit als wichtig empfindet!!! Auch für jede Unterstützung, die in Richtung Politik, Krankenkassen usw. geht.
    Was mich am meisten an dem o.g. Artikel berührt, ist die Tatsache, dass es wirklich und schlußendlich darum geht, dass ihr Frauen, Väter und Mütter in spe euch darüber bewußt seid, dass es um eure gesetzlich verankerten Rechte geht. Ich als Hebamme kann wahrscheinlich auch nach einer Aufgabe meines Berufes irgendwie weiter mein Brot verdienen. Was keine wünschenswerte Alternative für mich ist, aber es soll ja eine Menge offene Putzstellen geben in Deutschland...
    Aber was mich wirklich wütend und traurig macht: Durch die Arbeit der Hebammen, nicht zuletzt durch den stetigen Einsatz der Hebammenberufsverbände, hat sich in den 25 Jahren, seit ich diesen Beruf nun ausübe, so vieles zum Besseren gewendet.
    Wir kommen als niedrigschwellig arbeitende Vertrauensperson in Situationen, die oft genug durch beständiges, verlässliches Beobachten und Begleiten sowohl den Kindern als auch den Müttern/Familien seelischen und körperlichen Schaden fernhalten. Dazu braucht man Zeit und Geduld. Wer bitte soll das alles auffangen, was dann wegfällt? Kinderärzte? Psychotherapeuten? Gynäkologen? Jugendamtsmitarbeiter? Kliniken? Es wird wirklich Zeit - wenn ihr eine Möglichkeit seht, klagt! Für die Gewährleistung eures gesetzlichen Anspruchs auf die KOMPLETTE Hebammenhilfe! Ich danke euch für eure Kraft und Energie von ganzem Herzen!
    Sonnige Grüße -eine Hebamme aus Niedersachsen

    AntwortenLöschen
  69. DANKE! Toller Artikel, alle anderen genauso, ein Schreibstil...mit einer Verve... ich verneige mich. Du hast einen neuen Fan :)

    AntwortenLöschen
  70. Die Hebammenproblematik ist bei mir auch eingeschlagen. Glücklicherweise habe ich noch eine finden können und noch gibt es sie ja. Da bei uns aber auch Kind 2 im Gespräch ist, könnte es durchaus passieren, dass ich nicht mehr in den Genuss einer Hebamme komme. Deswegen behalte ich Deinen Eintrag gerne im Hinterkopf und komme ggf darauf zurück, um dann Stunk zu machen! :)

    AntwortenLöschen
  71. Ich bin DR SUNNY, ich begrüße Sie alle zu meiner Welt der geistigen Tempel der Lösung, die ich möchte Ihnen versichern, dass das, was so überhaupt für mich kontaktiert Sie werden kommen, um mit den Kräften meiner Vorfahren weiterzugeben. ich möchte Sie wissen, dass ich hier bin, um Sie in jedem Problem, das Sie konfrontiert werden könnten helfen zu lassen, habe ich auf dem Gebiet der Menschen hilft, für über 55 Jahre jetzt gewesen, ich will sie wissen, dass ich dazu beigetragen haben, die Lösung über 7000 Menschen mit zu lassen so viele Probleme in verschiedenen Ländern und sie haben nie aufgehört, mich anzurufen, um mich für die gute Arbeit, habe ich für sie getan zu danken. Meine gute Arbeit hat zu so vielen Ländern zu verbreiten, warum, weil sie meine gute Arbeit gesehen haben, und sie hat mir geholfen, es verbreitete sich über die ganze Welt. Ich möchte Sie wissen lassen, dass der Moment, kontaktieren Sie mich einfach alle Probleme gelöst zu betrachten, weil ich weiß, dass, sobald ich beginnen mit den Zauber Arbeit, die Sie gehen zu wollen, die ganze Welt hier bezeugen, mich E-Mail über die Adresse.

    (drsunnydsolution1@gmail.com

    Sind Sie durch eines dieser Probleme vorbei,

    BRAUCHE SIE Ihre Ex zurück SEHR SCHNELL

    DON SIE IHREN LIEBHABER AUF SIE WIE VOR LIEBE WIE NIE

    Sind Sie von LANGE KRANKHEIT LEIDEN

    Stehen Sie vor finanziellen Problemen

    Sie suchen für einen guten Job

    WOLLEN SIE WERDEN Vermieter

    SUCHEN SIE EINE FIRST CLASS GRADE

    WOLLEN SIE ZUERST KOMMT IN Ihre Prüfungen

    SIND SIE EIN STERN UND SIE WERDEN SO POPULAR für die ganze Welt

    WOLLEN SIE BE RICH

    WOLLEN SIE IHR GESCHÄFT in Bewegung zu bleiben

    HABEN SIE EINE FIRMA irgendeiner Art. Und Sie wollen es sich ausdehnt

    Wollen Sie Ihren Mann oder Frau ZU HABEN IHRE WELT

    Stehen Sie vor Beliebig Familien PROBLEME

    Findest du es schwierig, schwanger zu werden für Ihren Mann

    ERLEBEN SIE FEHL, SOLANGE SIE IN

    WOLLEN SIE an Gewinnspielen GAME WETTBEWERB

    Stehen Sie vor HARDSHIP

    HABEN SIE VON JEMAND bedroht

    WOLLEN SIE IN EINER SACHE SIE IHRE Hände legen ERFOLGREICH

    Ist Ihr Sohn oder Ihre Tochter sich seltsam

    Stehen Sie vor WITCH CRAFT MANIPULATIONEN

    WOLLEN SIE AUF IHREM FREUND Mädchen oder Junge CAST eine starke Liebe SPELL

    SIE magische Kräfte brauchen, um jede Sache, die Sie DO

    Findest du es schwierig zu entscheiden, einen Lebenspartner

    WOLLEN SIE IHRE ELTERN WERDEN STOLZ AUF SIE

    ERLEBEN SIE AUSFALL UND ENTTÄUSCHUNG IN IRGENDEINER, was Sie tun. (ETC)

    drsunnydsolution1@gmail.com

    AntwortenLöschen
  72. Lieber Dr. Sunny,
    das ja sensationell ist. ich danken für kommentar diese zu mein artikel.

    Für meine Leserinnen sind sicherlich (obwohl sie ALLE Probleme lösen können) diese Angebote aus Ihrem umfassenden Katalog am interessantesten:

    -DON SIE IHREN LIEBHABER AUF SIE WIE VOR LIEBE WIE NIE (klingt vielversprechend, Eltern haben es ja nicht leicht mit den Schäferstündchen)
    -Findest du es schwierig, schwanger zu werden für Ihren Mann (es wäre sehr schön, wenn sie es hinbekommen, dass auch mal der Vater schwanger ist)
    -Ist Ihr Sohn oder Ihre Tochter sich seltsam (JA! Tun Sie was!!)
    -SIE magische Kräfte brauchen, um jede Sache, die Sie DO (magische Kräfte wären echt der Hammer. Bestelle ich !)

    Bitte schicken Sie meinen Lesern und mir ein Kombi-Angebot.
    Danke Dr. Sunny!

    AntwortenLöschen
  73. Hallo Juramama,
    der Artikel ist schon etwas älter, ich schreibe dir trotzdem diesbezüglich, da die Problematik sich ja immer weiter verschärft. Was würde im Falle einer solchen Klage passieren? Würde man Schadensersatz bekommen? Müssten die Krankenkassen eine Strafe zahlen? Mir ist das nicht so ganz klar. Ich stehe gerade vor der Frage, da ich keine Hebamme für eine Hausgeburt finde.

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über Euer Feedback!