Dienstag, 21. Juli 2015

Das Betreuungsgeld ist vom Beckenrand gesprungen. Das darf es nicht.

HAAALLOO! HAAAAALLOOOOO! Sie da! Hallo?! Ich muss kurz was loswerden. Was Juristisches. 
NEIN, bitte keine plötzliche Narkolepsie, ich mach' es kurz. 
Sie kennen mich und glauben mir nicht? ok. Ich verspreche es zu versuchen. Ich fang' schon an! Jetzt! 

Es war einmal das Betreuungsgeld... 

Bitte winken Sie nicht ab, ich glaube es ist wichtig. Es kommt auch mit keinem Wort "Griechenland" vor. Versprochen! Und auch keine Streichelmerkel, dafür aber Sex.
HA, ich wusste, dass ich Sie kriege.

Das BVerfG hat das Betreuungsgeld gekippt. Steht überall. Stimmt auch. Aber nicht, weil es das Betreuungsgeld gefühlsmäßig "falsch" fand. Das BVerfG ist ein sehr unemotionaler Klotz. Ob etwas Spaß macht oder Anreize für etwas setzt, ist ihm meistens egal. Es schaut sich an, ob man etwas darf oder nicht darf und sagt dann manchmal sogar noch, ob man es besser nicht dürfen oder besser dürfen sollte. 

Das BVerfG ist quasi ein Bademeister.