Mittwoch, 3. Juni 2015

Kleine Brüste sollten auf dem Rücken liegen - Ich rette Deutschland!

Wir haben schon wieder gewonnen!
Nicht nur das spaßige Bullshit-Bingo zum nervenzerfetzenden KiTa-Streik war ein wahres Feuerwerk der Guten-Laune, jetzt haben wir alle sogar einen waschechten 
✰1. PLATZ ✰
errungen!
Studiostoks/Shutterstock.com

TRÖÖÖÖÖT!

Wir haben Japan geschlagen.
Wir haben Monaco besiegt.
Italien war knapp, aber hey:
Wir sind Spitzenreiter. 

Herzlichen Glückwunsch an uns alle:


Wahnsinn! Ich bin mindestens so stolz auf mein Land, wie einst 1999 als ich aus dem London-Urlaub zurückkam und "Maschendrahtzaun" auf Platz Eins der Radio Charts in Endlosschleife lief. Allemagne Zero Points. Klasse!

Ich fasse die gar nicht so neue Nachricht der letzten Woche kurz zusammen, damit wir gemeinsam lachen und feiern können:
In 15 Jahren arbeiten nur noch knapp 50% der deutschen Bevölkerung. Der Rest rentet.
Ein drollig-kleiner Teil ist unter 20 Jahre alt, unbedeutend für die Sozialkassen und stirbt sich bis 2060 dann wohl eh' von selbst aus.


Während alle noch scheinheilig herumrätseln, was die Politik da wohl versaubeutelt haben könnte, obwohl seit zwei Jahrzehnten schon tausende Familien und Alleinerziehende laut nach Entlastung und Unterstützung schreien, habe ICH für Euch die aktuelle Mai-Ausgabe der ebenso famosen wie sinnlosen Zeitschrift "SHAPE" gelesen.
Ich kann Euch nach meiner Lektüre des Artikels "Heißer aussehen beim Sex!" der Autorin Christy Forer unter der Rubrik "Psychologie" (Seite 109 - 111) nun nicht nur die Erklärung für den Geburtenrückgang, sondern auch noch die Lösung für einen neuen, deutschen Baby-Boom präsentieren.

Noch nie war ich dem Nobelpreis so nah wie jetzt. Die Erklärung ist so offensichtlich wie erschütternd:

Der Geburtenrückgang liegt an fehlerhaftem Sexualverkehr.

BÄM.

Mein halbes Leben schon beischlafe ich bereits inkorrekt.
Es ist ein Wunder, dass wir zwei Kinder haben und ich möchte mich in aller Form bei meinem Mann und allen Verflossenen entschuldigen, die so duldsam das ertragen haben, was Christy Forer in der SHAPE mir erst jetzt erklärt hat. 
Wenn geschlechtsreife Frauen die geschilderten, fatalen Vögelfehler von nun an vermeiden, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis die vollkommen traumatisierten Männchen wieder scheu aus ihren Höhlen kommen und sich fortpflanzen wollen. Es ist ein langer Weg, aber schon Bob der Baumeister sagte: "Können wir das schaffen? Ja! Wir schaffen das!"

Was also haben wir bisher falsch gemacht? 
Christy erklärt unsere Fehler anhand des realistischen Beispiels einer "versehentlich am Kopf des Mannes angebrachten GoPro Kamera" die während des Beischlafs, ebenso versehentlich, "nicht ausgeschaltet" wurde. 
Die nachfolgende Video-Analyse des Tête-à-Tête mit dem merkwürdigen Videokopfmann zeigte wohl unter anderem, dass sich Christy dabei ein Kissen unter ihren Kopf gelegt hatte.
"Das sollte eine Frau niemals tun. Kissen sind unsere Feinde und haben beim Sex nichts zu suchen" schreit uns die Jeanne d'Arc des Generationenvertrages an, denn dadurch entsteht bei Frauen was? Na?

"Ein Doppelkinn."

Oh. Mein. Gott.
LeserInnen sind schockiert. Leser erschaudern ob dieser ihnen allzu bekannten Perversion der Natur, die sie schon viel zu lange ertragen haben. Schon unzählige Male haben sie angewidert das Liebesnest verlassen müssen, weil sie den Koitus einfach nicht zu Ende bringen konnten.
Wie sollen da Kinder gezeugt werden? Euch dämmert die Brisanz dieser Erkenntnis, nicht wahr?

"Man braucht ein Kissen allenfalls für den Busen und nur dann, wenn Sie zu den Frauen gehören, deren Busen gern etwas höher hängen könnte" führt Christy konsequent ihren Feldzug für die erfolgreiche Paarung des Homo Sapiens fort.
Hier hatte sie dann spätestens meine vollste Aufmerksamkeit.
Ich habe zwar eher das Keinbrust- statt dem Hängebrust-Problem, aber vielleicht hat Christy ja auch für Körperbehinderte wie mich einen wertvollen Tipp für das dritte Kind parat.
Hat sie, die gute Frau.
"Hängebusen vermeidet man", indem man sich das verdammte Kissen in den ...genau: "Rücken schiebt". Frauen mit großer Nicht-Hänge-Brust ist offenbar nicht mehr zu helfen, aber "für optisch mehr Busen" befiehlt Christy:
"Einfach gerade auf dem Rücken liegen bleiben. Das lässt den Busen breiter erscheinen."

LeserInnen sind erstaunt. Leser sind erneut fundamental erleichtert. Endlich hört diese Zappelei auf! Endlich sagt mal jemand den Frauen, dass Bewegung beim Geschlechtsverkehr SCHLECHT ist. Endlich bleiben die mal "gerade auf dem Rücken liegen" damit man ihnen aus den Tiefen der fortpflanzungswilligen Seele ein "Deine Brust ist so schön breit, Schatz" ins Ohr raunen kann. Ich kann die erlösenden Seufzer männlicher Kehlen geradezu hören.

Zum Ende dieses Wahnsinnsartikels erfahre ich noch, dass ich Dussel all die Jahre vergessen hatte, die Schwerkraft auszuschalten.
"Die Erdanziehungskraft ist nicht unser Freund" mahnt die Autorin der SHAPE in aller notwendigen Deutlichkeit. Um zu vermeiden, dass man die "Plauze des Jahres" wird (ja, ich zitiere durchgehend den Originalwortlaut, falls hier schon jemand laut in die Tastatur kotzt), sollten Frauen bedenken, dass im "Liegen gilt, was im Stehen schon funktioniert".
Ich dachte spontan an bettnässende, dreijährige Jungs, aber die waren nicht gemeint, sondern:
"Eine gerade Haltung verändert das Aussehen des Bauches. (...) Das ist vorteilhaft für einen flachen Bauch".

Christy schließt mit einem knackigen "Lassen Sie es krachen!"

Ich starre grenzdebil auf das, was ich gerade gelesen habe.
Kerzengerade durchgestreckt, bewegungslos auf dem Rücken liegend und das Kinn konzentriert nach oben gereckt - ja, das wird das Sexualleben in den Schlafzimmern der Republik reformieren, befruchten und befeuern. "Die Babyboomer 2015" werden sie uns in den Geschichtsbüchern nennen.

Millionen junge Männer mit dringendem Kinderwunsch sind froh, dass die Mädels endlich mal vernünftige Grundlagen für die Erhaltung des Stammes schaffen.
Millionen Männer, die sehr doll verliebt sind in die Frau, die da bei ihnen liegt, sind froh, dass sie endlich ! mal darüber nachdenkt, wie ihr Hals beim Sex aussieht.
Millionen Männer, die überhaupt ganz und gar nicht verliebt sind in die Frau, die da bei ihnen liegt...ja...denen ist bisher nicht nur das Doppelkinn schnuppe gewesen.

Danke SHAPE, für einen Artikel, den kein Mann auf der Welt jemals geschrieben hätte.
Danke SHAPE, dass Du junge Frauen darauf aufmerksam machst, wieviele körperliche Selbstverständlichkeiten doch als Schwachpunkte an ihren Körpern lauern.
Danke SHAPE, dass Du fünf Jahrzehnte der gemeinnützigen "Sex-macht-Spaß"-Bewegung mit einem Artikel in die Tonne kloppst.
Danke SHAPE, dass ich Sendungen wie Germany's Next Topmodel nun nochmal mit anderen Augen sehe, denn das sind die Mädchen, die diesen Schund lesen und vermutlich als nächstes versuchen werden, die Schwerkraft abzuschalten. Damit sie endlich jemand liebt. Oder der bescheuerte Bachelor sie anpatscht.
Danke für nichts. Ihr solltet Euch schämen.

Da dies auch ein ernsthafter Blog ist, möchte ich noch auf die wahren Gründe des längsten Streiks in der deutschen Geschichte eingehen.

Die deutschen Frauen streiken trillerpfeifenfrei seit zwei Jahrzehnten und verweigern die Geburt von einem oder mehreren Kindern.
Erst jetzt, wenn es die Medienlandschaft "Arbeitskräftemangel ab dem Jahre 2030" nennt oder "Standortproblem", heben das Arbeitsministerium oder das Wirtschaftsministerium mal die Augenbraue. Mal sehen, wie lange es dauert, bis auch die Wähler verstanden haben, dass es ihr Problem ist, wenn sie vermeintlich "rentenfreundlich" aber "familienfeindlich" wählen.
Das Jahr 2030 ist zu nah dran, um das gewohnte Nach-meiner-Rente-die-Sintflut-Credo zu leben.


Jahrelange Schlagzeilen wie  "Immense Doppelbelastung" - "Vereinbarkeit von Beruf und Familie unmöglich" - "Gläserne Decke" - "Lohngefälle in Frauenberufen" - "KiTa-Streik legt Mütter lahm" - "Hebammen sterben aus" - "Gender Diversity ist Unternehmen unbekannt" - "KiTa-Gebühren werden nicht erstattet" - "Altersarmut unter Müttern" - "Alleinerziehende Hartz4-Bezieherinnen" haben alle zusammen nicht halb soviel Durchschlagskraft wie der von Boston Consulting formulierte Satz, den auch der letzte Wähler mit dem Jahrgang 1950 und jünger begreift:

"Unser Wohlstand ist bedroht". 

Ups. Das möchten wir ja jetzt nicht so gerne hören.

"Wohlstand bedrohen" mögen wir schon an den Griechen und an den Flüchtlingen überhaupt nicht und jetzt fangen unsere kinderlosen Töchter auch noch damit an. 
Wohlstand rockt!
Wohlstand soll bleiben!

Dummerweise wollen wir aber Ausbildungsberufe in Vollzeit nicht so bezahlen, dass jemand von diesem Lohn tatsächlich auch die Rechnungen einer dreiköpfigen Familie in einer Dreizimmerwohnung bezahlen kann. Wir neiden den Erzieherinnen 10 % mehr Lohn, weil wir selbst oder andere ja "auch nicht mehr verdienen". Die sollen gefälligst genauso in der Tinte sitzen bleiben wie wir.
Rund € 240,00 mehr im Monat in einem Ausbildungsberuf in Vollzeit ist uns unsere eigene Rente offenbar nicht wert. Nun, allein unser KiTa Platz kostet das Doppelte im Monat. Die KiTa soll aber eine mit der kostenlosen Grundschule vergleichbare Bildungseinrichtung sein, deren Besuch dem Aufenthalt bei den Eltern zu Hause grundsätzlich vorzuziehen ist.

Ja, das ist etwas blöd jetzt, wenn man 25 Jahre alt ist, Altenpflegerin (Erzieherin, Arzthelferin, Sozialpädagogin, Rechtsanwaltsfachangestellte, Bankkauffrau, Kosmetikerin, Busfahrerin...) von Beruf, 2600 € brutto in Vollzeit verdient und die Miete in Hannover 650 € kalt im Monat kostet. In Teilzeit reicht das dann für dreimal Volltanken und ein Salamibrot für den Vater, aber nicht für ein KiTa-Kind und eine Dreizimmerwohnung.

Das finanzielle Problem der unwirtschaftlichen Berufstätigkeit und der Kinderaufzucht löst eine 26-jährige Krankenschwester (Juristin, Zahnärztin, Konditorin, Kommunikationswissenschaftlerin, Gesundheitsökonomin...) erstaunlich effizient, indem sie keine Kinder bekommt. Oder bestenfalls eins.

Da durch beständige, politische Ignoranz die Hebammenversorgung flächendeckend zusammenbricht, ist es ohnehin besser, wenn man erst gar keine Hebamme braucht. Die Geburt ist mittlerweile als absolute Notfallsituation im Leben einer Frau tief in den Köpfen der Mädels verankert. Folglich sollte sie unbedingt in einer Klinik und möglichst geplant erledigt werden. Gut, so ein klinischer Dammschnitt zweiten Grades spornt jetzt nicht gerade zum Gebären an, aber was soll's: 
Geburtshäuser gibt es kaum noch. Schließlich sind sie kein "wertvolles Kulturgut", wie die beispielsweise mit jährlich 7 Millionen subventionierten Wagner-Festspiele in Bayreuth. Sie retten auch keine Banken. Das machen diejenigen, die sie zunächst mitsamt der Wirtschaft ruiniert und dann dem Staat 100 Millionen für ihre Beratungsleistungen in Rechnung gestellt haben. Geburtshäuser dienen lediglich der Erhaltung der Menschheit durch Frauen von Frauen. Aber das kann man ruhig mal so 20-30 Jahre ignorieren und dann panisch den "Wohlstandsnotstand" ausrufen.

Es kann doch nicht so schwierig sein, endlich mal das zu fördern, was das Land tatsächlich braucht, wenn sich dasselbe Land auch 300 Millionen Euro für zweitägige Welfrieden-Shake-Hands der G7 Entourage im Allgäu leisten kann.

Eine 27-jährige, frisch verliebte Tierärztin (Dokumentarfilmerin, Theologin, Physiotherapeutin, Tänzerin, Systemingenieurin...) hat außerdem gelesen, dass im Gegensatz zu den zu 9% in Teilzeit arbeitenden Familienvätern eine (Achtung, neues Wort:) "Familienmutter" mit 80%iger Wahrscheinlichkeit nicht mehr an ihren alten Job anknüpft. Einen neuen, vergleichbaren Job bekommen wird extrem schwierig, außer die Antibewerbung funktioniert. Zwar verdienen Frauen auch vor der Elternzeit schon 22% weniger als ein (Achtung,  neues Wort)  "berufstätiger Vater". Aber besser weniger Geld verdienen als gar keins und zu Hause bei den Rentenzahlern, äh, Kindern sitzen und verarmen.
Frauen bekommen außerdem, so informiert sich die mittlerweile 30-Jährige, im Durchschnitt durch die Kinderaufzucht auch noch 60% weniger Rente am Ende ihres Erwerbslebens im Vergleich zu ihrem Klassenkameraden mit demselben Geburtsjahrgang. SECHZIG PROZENT.

Eine 33-jährige Freundin einer Pferdewirtin (Einzelhandelskauffrau, Marketingmamagerin, Sportwissenschaftlerin, Modedesignerin, Veranstaltungskauffrau...) hat 25 Tage Urlaub im Jahr, ihr Mann ebenfalls. Ihr Grundschulkind dagegen aber 89 Ferientage. Die beiden nehmen daher ausschließlich getrennt voneinander "Urlaub". Das 3-jährige Söhnchen geht seit vier Wochen nicht in KiTa, weil die noch streikt. Im Januar hatte der Kleine eine Woche die Kindergarten-Pest in Form von Maul-und-Klauenseuche. Da war Mama auch nicht im Büro, weil Oma mittlerweile im Pflegeheim ist. Der Arbeitgeber hat in einem Wutanfall neulich geäußert, dass er "Nie wieder 'ne Mutter einstellt!", deswegen heult die Freundin am Küchentisch. 
Das beeindruckt die kinderlose Mittdreissigerin und sie heult mit. Weil sie so gerne Kinder bekommen würde und ihr Freund auch. Am liebsten mit ihr, obwohl sie Winkearme und einen sehr langen Zeigezeh hat. 
>Wenn aber nur 50% der Deutschen in 15 Jahren überhaupt noch arbeiten, sollte das deutsche Mädel tunlichst dafür sorgen, durchgehend genug Geld zu erwirtschaften, damit sie im Alter nicht verarmt. Mit Kindern geht das aber nicht, denn allein die KiTa-Gebühren...und hier fangen wir an, uns im Kreis zu drehen.

Ich möchte mich Christy Forer aus der SHAPE daher in einem Punkt anschließen:
"Lasst es krachen"
und wählt entsprechend, denn dieses Foto vom Weltfrauengipfel ist schon recht beeindruckend, wie ich finde:


So denn irgendwann mal eine Partei auftaucht, die sich traut das in einem Wahlkampf auf die Fahnen zu schreiben und dann auch noch durchzusetzen. Andere Länder machen es (ganz offensichtlich) richtig(er).

Hauptsache wir kümmern uns um die Maut.

Eure Juramama 
www.facebook.com/juramama

P.S.:
-Wer noch nicht genug hat, der lachtweint bei "Die Anstalt" mit Carolin Kebekus.
-Wer Neues zur Frauenquote lesen möchte, um sich eine eigene Meinung zu bilden, der liest bei IR-Profi und zweifacher Mutter Anna Hinrichsen nach.
-Wer den Feminismus "satt" hat, der liest Ronja von Rönne und freut sich über junge Frauen und ihre Sprachgewalt. Wer mit 23 nicht denkt wie sie, der geht auch nach dem ersten Kind nicht die Wände hoch...und dafür brauchen wir sie 2030 noch dringend.
-Wer noch wissen muss, was eigentlich bei den Hebammen los ist, der geht ins Kino "Einsame Geburt". Die Termine sind auf der Startseite angegeben. Meinen Pickel konnte man nicht überschminken. Ich sollte mal Christy fragen, was man in solchen Fällen macht. "Licht aus" vermutlich.
- Wer wissen will, warum Geburtshäuser auch dann wichtig sind, wenn man dort nicht entbinden will, der liest Teresa Bücker in der großartigen EDITION F.
- Wer sich ansehen will, wie kreativ junge Eltern die "Vereinbarkeitsdebatte" lösen, der schaut bei Coworking Toddler vorbei und wirft ein paar Euro ins Crowdfunding: http://is.gd/ZA5xPB

P.P.S.: Ich liebe ja Zitate. Und weil das hier so gut passt und es immer so schlau und belesen klingt, wenn man wichtige Leute zitiert und ich außerdem finde, dass das Bundesverfassungsgericht ein Machtwort sprechen sollte:
Prof. Dr. Paul Kirchhof (Richter am Bundesverfassungsgericht 1987 bis 1999)
“Den Generationenvertrag des Sozialstaates halten nur die Eltern ein. Dass gerade sie an diesem Vertrag kaum beteiligt werden, ist ein rechtsstaatlicher Skandal"
 UND
Prof. Dr. Roman Herzog (Bundespräsident 1994 bis 1999...huch, auch bis 1999...was ist eigentlich 1999 passiert?)
“Es kann nicht sein, dass ein Ehepaar – bei dem nur der eine ein Leben lang ein Gehalt oder einen Lohn einsteckt – Kinder aufzieht am Ende nur eine Rente bekommt. Auf der anderen Seite verdienen zwei (kinderlose) Ehepartner zwei Renten. Und die Kinder des Paares, das nur eine Rente bekommt, verdienen diese beiden Renten mit. Das ist ein glatter Verfassungsverstoß.”
Zitate entnommen bei www.elternklagen.de 

Juramama kann man auf facebook folgen und bei twitter. Wobei ich Twitter noch nicht ganz geschnallt habe. Aber ich folge da dem echten Boris Becker. Glaube ich.